Wasserball RHEINPFALZ Plus Artikel Wasserballiga Süd: WSV Ludwigshafen vor der Pflichtaufgabe

Warnt sein Team: WSV-Spielertrainer Oliver Görge (links).
Warnt sein Team: WSV-Spielertrainer Oliver Görge (links).

Der WSV Vorwärts Ludwigshafen hat in der Wasserballliga Süd eine zumindest auf dem Papier leichte Aufgabe vor der Brust. Der Trainer warnt jedoch vor dem Gegner.

Die Ludwigshafener sind am Samstag, 18.30 Uhr, im Hallenbad Süd Gastgeber des Schlusslichts SC Wasserfreunde Fulda. Vor allem der Kopf wird am Samstagabend eine große Rolle spielen, einen Ausrutscher dürfen sich die Gastgeber nicht erlauben. Mit zwei Niederlagen steht der WSV zwar nur auf dem vierten Tabellenplatz, aber Friedberg und München, die auf den Rängen zwei und drei liegen, haben zwei und sogar drei Spiele mehr absolviert als die Ludwigshafener. Die sind mit zwei Niederlagen Spitzenreiter Weiden auf den Fersen und haben den SVW Mitte April noch im eigenen Bad zu Gast. Punktverluste bis dahin kämen der Mannschaft von Spielertrainer Oliver Görge daher reichlich ungelegen. Auch und gerade einer gegen Fulda.

Spielertrainer warnt

Die Gäste waren bislang häufig chancenlos in der Liga, haben bisher lediglich gegen den Vorletzten Frankfurt einen einzigen Punkt für sich verbucht – nach einem Remis nach regulärer Spielzeit und der Niederlage im Fünfmeterschießen. Zu unterschätzen sind die Hessen, die in Constantin Möller ihren besten Torschützen haben, deshalb aber trotzdem nicht. Und so fordert Spielertrainer Görge von seiner Mannschaft die volle Konzentration vor dem Spiel, das, gemessen am Leistungsvermögen beider Mannschaften, eigentlich eine Pflichtaufgabe sein sollte. Aber die sind wie im Sport häufig die schwersten. Gerade nach dem Höhenflug des klaren Derbysieges gegen den SC Neustadt vor einer Woche.

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