Ludwigshafen
Was für den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt geplant ist
„Die Planung haben wir schon die ganzen letzten Monate forciert und die Landesverordnung im Auge behalten“, sagt Christoph Keimes, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Lukom. Die endgültige Entscheidung für einen Weihnachtsmarkt sei dann vor ein paar Wochen gefallen. Denn trotz Corona-Pandemie soll es in diesem Winter wieder ein Budendorf auf dem Berliner Platz geben. Vom 10. November bis 23. Dezember stehen laut Keimes 20 Weihnachtshütten „mit dem klassischen Weihnachtsmarktsortiment“ bereit, also Glühwein, Bratwurst, Süßigkeiten, Crêpes und Weihnachtsschmuck. Hinzu kommen weitere Hütten, in die sich die Gäste setzen können, und zwei Fahrgeschäfte für Kinder. Weil der Abstand der Buden zueinander pandemiebedingt vergrößert wurde, sind es dieses Mal deutlich weniger als die 50 bis 60 in Vorjahren.
Registrierung mit Luca-App
Doch das ist nicht die einzige Änderung wegen Corona. „Wir werden einen abgegrenzten Bereich haben mit Einlasskontrolle und Luca-App-Registrierung“, sagt Christoph Keimes. Für die Lukom bedeutet das einen erhöhten Personalaufwand. Ob nach der Einlasskontrolle möglicherweise Bändchen verteilt werden, die es den Besuchern ermöglichen, den Markt zu verlassen und kurz danach wieder reinzukommen, werde noch besprochen.
Es gilt die 2G-Plus-Regel
Fest steht: Es gilt die 2G-Plus-Regel. Demnach dürfen Immunisierte – also Geimpfte oder Genesene mit entsprechendem Nachweis – plus eine gewisse Anzahl an Nichtimmunisierten mit negativem Corona-Test auf den Weihnachtsmarkt. Sollte es bei Warnstufe 1 bleiben, wären das bei einer Veranstaltung im Freien bis zu 500 Nichtimmunisierte. Wie viele Menschen insgesamt maximal auf das Gelände dürfen, stehe noch nicht fest, sagt Keimes: „Das gibt die Verordnung nicht mehr vor.“ Es dürften aber nur so viele Personen sein, „dass die Abstände eingehalten werden können und es nicht zu voll wird“, ergänzt der 46-Jährige. Eine Bühne mit Programm wird es nicht geben.
Mit dem Start bereits am 10. November wolle man nach so langer Durststrecke auch die Schausteller unterstützen, sagt der Lukom-Chef, der davon ausgeht, dass auch die Besucher in den vergangenen Jahren den Weihnachtsmarkt vermisst haben. Draußen bei kaltem Wetter einen Glühwein trinken und in Weihnachtsstimmung kommen – „mir persönlich hat das ein wenig gefehlt“, sagt Christoph Keimes.