Ludwigshafen Was es für die Jugend alles gibt
Dannstadt-Schauernheim. Unter dem Motto „Hereingepurzelt“ hat die Verbandsgemeinde (VG) Familien mit Kindern bis drei Jahre zum zweiten Willkommenstag in das Zentrum Alte Schule eingeladen. Dabei stellten sich in Form einer Messe die im Bereich Kinder und Jugendliche tätigen Institutionen der VG vor.
Decken, Sitzkissen, eine kleine Rutschlandschaft, so gestaltete sich nicht ganz alltäglich der Fußboden des Zentrums Alte Schule zwischen den Ständen, an denen Kindergärten, Grundschule, Gemeindebücherei, Jugendpflege und das Familienpatenprojekt des Rhein-Pfalz-Kreises Informationen rund um Betreuung und Beschäftigung von Kindern boten. Bei Kinderschminken, Bilderbüchern, Malen, Hüpfen und Krabbeln sowie in der „Forscherecke“ konnten die Kinder selbst aktiv werden und ließen sich auch vom „Sockentheater“ in den Bann ziehen. Gekommen waren dieses Mal gegenüber dem ersten Willkommenstag vor drei Jahren überwiegend Eltern von jüngeren Kindern. „Bei denen ist die Grundschule noch weit weg“, meinte der Rödersheimer Schulleiter Ralf Frohnhäuser an seinem kaum besuchten Stand. Gut frequentiert dagegen der Stand der Familienpaten, vielleicht wegen der bunten Luftballons, die die Kinder magisch anzogen? Auch Edeltraud Daumann von der Gemeindebücherei konnte sich über regen Zulauf freuen, erläuterte die nach Alter gestaffelten Angebote Koffergeschichten und Bilderbuchkino und konnte noch einige Lesestart-Sets an Familien übergeben. Dieses Mal punktete auch die Jugendpflege bei den Familien, auch wenn ihre vielfältigen Angebote eher für ältere Kinder gedacht sind. Allerdings hatte Jugendpfleger Werner Kopf eine Holztierherde auf seinem Tisch aufgebaut, die von den Kleinen mit großen Augen bewundert wurde, und aus der sie sich sogar etwas aussuchen durften. „Die Eltern bleiben richtig lange“, sagte die für Familie, Senioren und Soziales zuständige Beigeordnete Gabriele Böhle gemeinsam mit Organisatorin Doreen Pastor von der VG-Verwaltung und drehte zum wiederholten Male eine Runde durch den Saal, um selbst mit jungen Familien ins Gespräch zu kommen. Diese nahmen auch untereinander regen Kontakt auf und tauschten sich teils in Gruppen rege aus. |acl