Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Was der Nachfolger seines Nachfolgers in Hochdorf ändern will

Mathias Polifka, Trainer der HSG Friesenheim-Hochdorf.
Mathias Polifka, Trainer der HSG Friesenheim-Hochdorf.

Am sechsten Spieltag der Dritten Handball-Liga bekommt es die HSG Friesenheim-Hochdorf mit dem SV 64 Zweibrücken zu tun (Samstag, 19 Uhr). Es ist das Wiedersehen von vielen alten Bekannten.

Stefan Bullacher kehrt als Trainer seines Stammvereins ebenso nach Hochdorf zurück, wie Spielmacher Tim Götz oder Benjamin Zellmer, der ebenfalls schon das grüne Trikot getragen hatte. Und auch auf der Trainerbank der Gastgeber wird es ein Wiedersehen geben. Ein Wiedersehen mit Matthias Polifka, der zuletzt vor rund 18 Monaten hier Platz genommen hatte und nun Nachfolger seines Nachfolgers Björn Friedrich wurde. Friedrich wurde vor wenigen Tagen bei der HSG gefeuert (wir berichteten).

„Die Stimmung ist gut. Die Mannschaft hat den Wechsel sehr gefasst aufgenommen“, gibt der 41-Jährige die Eindrücke aus seinen ersten Trainingseinheiten wieder. Alles müsse er nicht umkrempeln, könne auf der Arbeit von Björn Friedrich aufbauen. Erst nach und nach werde er in der Trainingsarbeit eigene Akzente setzen, kündigte Polifka an. Aber schon wie bei seinem ersten Trainer-Engagement in Hochdorf, das bei nur einer Trainingseinheit vor dem nächsten Spiel noch ein wenig kurzfristiger erfolgt war, hat er schon ein paar Ideen, die er der Mannschaft für den kommenden Gegner aus Zweibrücken mit auf den Weg geben will. „Damals war die Lage wesentlich dramatischer“, ist Polifka vor seiner zweiten Premiere entsprechend gelassen.

Ein Derby ohne Rivalitäten

„Wir haben aktuell keine dramatischen Verletzungen, aber die endgültige Aufstellung wird sich erst im Abschlusstraining ergeben“, sagt er. Polifka verweist auf die spielerischen Qualitäten des Gegners, der vom Ex-TVH-Trainer Stefan Bullacher sicher ebenfalls entsprechend motiviert werde und mit Tim Götz antritt, der ebenfalls noch in bester Erinnerung sein dürfte. „Beide Mannschaften werden deshalb motiviert sein, aber es ist keine bösartige Rivalität zwischen beiden Vereinen“, sagt Polifka.

Er rechnet mit einem ausgeglichenen Spiel, auch wenn die Gäste aktuell einige Verletzungssorgen haben. Viel entscheidender sei der Blick auf die eigene Leistung. „Natürlich habe ich wieder einige Ideen“, zitiert der alte und neue Trainer sich selbst. Mit der Ankündigung: „Ich habe ein paar Ideen“ war er damals angetreten und hatte prompt seine drei ersten und auch einzigen Spiele als Interimstrainer gewonnen. „Wir müssen einige Dinge abstellen und dafür ein paar andere Sachen hinzunehmen.“ So einfach kann es manchmal sein.

Stefan Bullacher, Ex-Hochdorfer Coach und nun Trainer des SV 64 Zweibrücken.
Stefan Bullacher, Ex-Hochdorfer Coach und nun Trainer des SV 64 Zweibrücken.
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