Ludwigshafen
Warum Marco Reithermann mit Mutterstadt den fünften Platz anpeilt
Herr Reithermann, die FG 08 Mutterstadt ist Tabellenführer der Bezirksliga-Staffel Nord. Haben Sie die Tabelle ausgeschnitten?
(lacht) Das nicht, denn wir wissen Platz eins einzuschätzen. Die neu zusammengestellte Mannschaft hat in den ersten Partien Zeit gebraucht, sich zu finden. Die Siege gegen den ESV Ludwigshafen und Seebach waren verdient. Wir setzen Trainingsinhalte gut um, und die Einstellung stimmt. Aber die Tabellenführung ist nur eine Momentaufnahme, die man nicht überbewerten darf. Unser Ziel bleibt Platz fünf.
Sie wollten ursprünglich aufhören oder eine Pause einlegen. Was hat Sie bewogen, wieder zu spielen?
Die Liebe zum Sport. In wohne inzwischen in Mannheim-Neuostheim. Im Berufsverkehr zum Training zu kommen, ist nicht ganz leicht. Dazu bin ich im August zum zweiten Mal Vater geworden, da sind die Nächte anstrengend. Deshalb wollte ich pausieren. Aber mein Sohn ist zweieinhalb und geht gerne auf den Sportplatz. Zudem spielt bei der FG mein Bruder und mein Vater ist Spielleiter. Aus diesen Gründen bin ich wieder dabei und froh, die Schuhe nicht an den Nagel gehängt zu haben.
Gegen Seebach haben Sie beim Stand von 1:1 den Elfmeter zum Siegtreffer verwandelt. Spürten Sie da eine Nervenbelastung?
Nein, ich war entspannt. In den beiden Spielen zuvor habe ich gute Chancen liegenlassen. Ich wollte unbedingt treffen, damit der Knoten platzt. Tore sind für einen Offensivspieler wichtig. Einen festen Elfmeterschützen gibt es bei uns nicht.