Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Warum Fußgönheim nicht mehr gewinnen kann

Verhinderte Schlimmeres: Manuel Maier vom ASV Fußgönheim.
Verhinderte Schlimmeres: Manuel Maier vom ASV Fußgönheim.

Fußball-Verbandsligist ASV Fußgönheim bringt sich durch individuelle Fehler um einen verdienten Erfolg und drei Punkte. Am Samstag trennte sich das Team von Coach Ediz Sari mit 1:1 (0:0) vom FC Bienfeld Kandel und wartet seit nun drei Spielen auf einen Sieg.

Niedergeschlagen saß Ediz Sari nach der Partie im Presseraum. „Das tut weh“, gab der ASV-Trainer zu. Erneut reichte es für sein Team nicht zum Sieg. An mangelndem Einsatz hatte es jedoch nicht gelegen. Seine Mannschaft habe gut gespielt. Besser gehe es wohl nicht, erklärte der Coach.

Während Kandel – bis auf einige wenige Distanzschüsse – keine Chance aus dem Spiel heraus hatte, nutzte der ASV gleich seine erste richtig gute Gelegenheit. 58 Minuten waren gespielt, da setzte Rechtsaußen Manuel Maier Samsidindino Sonko in Szene. Der markierte das 1:0. Gute zehn Minuten später hatte Luca Marino die Möglichkeit zu erhöhen, doch der Verteidiger setzte den Ball aus zwei, drei Metern über das Tor. „Wir führen verdient und müssen das 2:0 machen“, ärgerte sich Manuel Maier über die verpasste Gelegenheit.

Glück in Schlussminuten

Doppelt ärgerlich war daher der Treffer zum 1:1 nur eine Minute nach der Riesenchance durch Marino. Dem Kopfballtor von Julian Herrmann war ein Freistoß vorangegangen. Und für solche Situationen habe der ASV eine klare Zuteilung, verriet Maier. „Wir müssen vorher das 2:0 machen. So wie die Runde läuft, war uns klar, dass wir den Ausgleich bekommen“, erklärte Sari.

Dessen Team musste bei einem Gästekonter – drei Kandeler gegen einen Fußgönheimer – sogar noch um diesen Punkt bangen. Manuel Maier war es jedoch zu verdanken, dass die Gäste nicht zum Abschluss kamen. Maier sprintete in den Schlussminuten zurück und gelangte mit einer fairen Grätsche an den Ball. „Da hat die ganze Bank geklatscht“, berichtete Trainer Sari. „Manuel Maier ist und bleibt ein Führungsspieler. Er ist immer wichtig, weil auch der Gegner muffen hat, wenn er auf dem Platz ist“, lobte der Coach seinen Schützling. Maier war es nämlich, der an fast jeder wichtigen Aktion im Spiel beteiligt war. Umso mehr hatte sich der Führungsspieler über die verpassten drei Punkte geärgert. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns selbst nicht belohnen“, sagte der ehemalige Oberligaspieler.

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