Fussball
Warum Frederik Tilger-Kuhn die neue Nummer eins bei Verbandsligist Fußgönheim ist
Gemeint ist der 28-jährige Torhüter Frederik Tilger-Kuhn. Der bestritt in der Saison 2011/12 als 18-Jähriger in der Rückserie zwei Verbandsligaspiele für den TDSV Mutterstadt. Sowohl gegen die SpVgg Ingelheim (0:2) als gegen die TSG Kaiserslautern (0:1) wurde verloren, was nicht am jungen Torwart lag. Michael Hirschmann und Lars Karr hießen damals die Stammtorhüter, Nachwuchsmann Tilger-Kuhn durfte ein bisschen Verbandsligaluft schnuppern. Die Lage hat sich vor der Serie 2021/22 verändert.
„Torhüter André Lacroix wird in Kürze 39 und da wir das Team verjüngen wollen, haben Co-Trainer Pietro Berrafato und ich überlegt, was wir tun können“, berichtet ASV-Coach Ediz Sari. Sie kamen auf Frederik-Tilger Kuhn. Der hatte in der Bezirks- und Landesliga seine Klasse nachgewiesen und soll jetzt das Tor der Fußgönheimer hüten. Das hat er bislang prima gemacht und im letzten Testspiel beim 0:1 bei Waldhof II einen Elfmeter pariert. „Freddy beginnt als Nummer eins, das ist mit André, der auch Torwarttrainer ist, abgesprochen“, erklärt Sari. Das Trio, zu dem noch Taner Özdemir zählt, liefere sich einen spannenden Wettbewerb und stachele sich zu guten Leistungen an.
Große Vorfreude auf das Spiel in Mainz
„Ediz hat mir gesagt, er will eine jüngere Nummer eins. Mit diesem Gedanken bin ich zum ASV gekommen. André hat in seiner Laufbahn viel erreicht und macht ein super Torwarttraining“, sagt Tilger-Kuhn. Der inzwischen 28-Jährige weiß aber, dass er seine Nominierung mit Leistung unterfüttern muss. Die Rahmenbedingungen seien jedenfalls prima. „Ich bin im Club angekommen. Das war auch nicht schwer, weil ich viele Mitspieler schon kannte. Verein und Umfeld haben mir die Integration erleichtert“, betont Tilger Kuhn. Er arbeitet als Teamleiter für den Online-Zahlungsverkehr bei der Deutschen Hospitality, der Dachmarke eines großen deutschen Hotelunternehmens.
„Auf den Start in Mainz freue ich mich, obwohl ich die Liga nicht kenne. Die Aufgabe werde ich unbefangen angehen“, verdeutlicht der Schlussmann. Sari kennt Basara aus zwei Landesliga-Duellen mit Phönix Schifferstadt: „Auch wenn sich das Personal verändert, stehen stets ähnliche Spielertypen im Kader der Mainzer. Spiel- und laufstarke Akteure, die taktisch diszipliniert sind.“ Kling nach viel Arbeit für Frederik Tilger-Kuhn.