Handball
Warum die Bundesliga-Saison für die JSG Mundenheim vorbei ist
„Es war eine tolle Erfahrung für uns in der Bundesliga spielen zu können. In der Physis, Athletik, der Ballsicherheit und der Cleverness merkt man schon noch einen gewaltigen Unterschied zur Oberliga. Das werden wir an Erfahrung mitnehmen“, bilanzierte Marcus Muth, Trainer der JSG Mundenheim/Rheingönheim.
Für die JSG ist die Saison nun beendet. Das kommt nicht überraschend. Es war abzusehen. Muth hatte auch damit gerechnet. Denn die JSG hatte es als Neuling schwer, musste sich erst einmal zurechtfinden. Dafür blieb aber kaum Zeit. Dennoch: Die Ludwigshafenerinnen verkauften sich sehr gut und nahmen viele Eindrücke mit. „Wir haben eine sehr gute Stimmung in unserer Truppe. Das wird uns in der neuen Oberliga-Saison mit der jetzigen Erfahrung sicherlich weiterbringen“, sagt Muth.
Das letzte Bundesliga-Spiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach war eine eindeutige Angelegenheit. 28:40 (11:18) verlor die JSG. Eine Niederlage, die Muth vorhergesagt hatte. Denn das Team aus dem Schwarzwald hatte in Ariane Pfundstein eine Nationalspielerin, die einerseits den Unterschied ausmachte und andererseits das Spiel der Gäste prägte. Die klare Klatsche änderte aber nichts an der Freude, die die JSG hatte. Sie steckten nie auf und wurde von der tollen Kulisse im Schulzentrum Mundenheim angetrieben. „Uns fehlte die spielerische Leistung, um auf dem Niveau mithalten zu können“, sagte Muth. Er ärgerte sich über die Schiedsrichter. Die zeigten Johanna Werthmann die Rote Karte. „Auf der anderen Seite bekommen die Gäste für das gleiche Foul nur eine Zwei-Minuten-Strafe.“
So spielten sie
JSG Mundenheim/Rheingönheim: Volkmer – Hagedorn (10/3), Götz (3), Werthmann – Brammer (2), Lohr (4) – F. Michel (3) – Gebhardt, Gößner, Bohn (2), Stitzel (1), A. Michel (1), Shaqiri (2).