Ludwigshafen Volles Programm, voller Stand

Volle Gänge, volle Sessel, interessante Gespräche: ein Blick auf den Stand der Metropolregion bei der diesjährigen Expo Real.
Volle Gänge, volle Sessel, interessante Gespräche: ein Blick auf den Stand der Metropolregion bei der diesjährigen Expo Real.

Die Immobilienmesse Expo Real in München ist schon seit zwei Wochen vorbei. Doch die Gespräche aus der bayerischen Landeshauptstadt wirken nach. Ludwigshafen hat dort wieder einige neue Kontakte geknüpft und bestehende warm gehalten, wie Klaus Dillinger (CDU) sagt. Er ist Baudezernent und Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG).

Wie bereits in den Vorjahren, haben sich Stadt, WEG und die Wohnungsbaugesellschaft GAG am gemeinsamen Stand der Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert. Dort sei es „spürbar sehr voll“ gewesen, sagt Dillinger. Er und Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) seien bei der dreitägigen Messe am Montag und Dienstag jeweils von 10 bis 18 Uhr durchgängig in Gesprächen gewesen. Unter anderem gebe es drei mögliche Partner, die sich dafür interessieren, im neuen Mittelstandspark neben der Heinrich-Pesch-Siedlung „ganze Flächen zu entwickeln“. Ohne konkrete Namen zu nennen, sagt Dillinger, dass es sich dabei um Interessenten handele, „die man kennt, die aus Deutschland kommen und im süddeutschen Raum so etwas schon gemacht haben“. Nicht in Deutschland sitzen hingegen die Eigentümer des ehemaligen Deutsche-Bank-Gebäudes in der Ludwigstraße. Ihre Anschrift befindet sich am Amsterdamer Flughafen Schiphol. „Auch zu denen gab es wieder Kontakte“, sagt Dillinger. Wie bereits bei der vergangenen Expo Real habe es Gespräche mit Eigentümervertretern gegeben. RHEINPFALZ-Informationen zufolge verlassen zum Jahresende die letzten beiden verbliebenen Mieter das Gebäude. Der Vermieter hatte ihnen gegenüber wohl von einem geplanten Abriss des Hauses gesprochen. Der Stadt liegt dazu bislang kein Antrag vor. Ein wichtiges Thema – nicht nur für Bürger und Unternehmen, sondern auch für Immobilieneigentümer – ist der bevorstehende Abriss der Hochstraße Nord. So habe es in München zum Beispiel Gespräche mit den Eigentümern der Rhein-Galerie gegeben – einem Immobilienfonds der Union Investment. Man habe diesem versichert, alles dafür zu tun, dass die Rhein-Galerie trotz der Bauarbeiten durchgängig erreichbar ist, sagt Klaus Dillinger. Auch mit Eigentümervertretern der Walzmühle gab es Gespräche. Es handelt sich dabei um eine Objektgesellschaft der Activum SG. „Deren glaubhaftes Ziel ist es, dass sich mit Auslaufen des Generalmietvertrags Ende 2019 in der heutigen Mall etwas tut“, so Dillinger. Es gebe den Willen, das Einkaufszentrum neu zu gestalten und wiederzubeleben, vor allem in Hinblick auf Nahversorgung für die Bewohner am Rheinufer Süd. Wie Jutta Steinruck bereits bei einer Podiumsdiskussion vergangene Woche gesagt hatte, habe es auf der Expo Real auch mehrere Interessenten gegeben, die zum Thema studentisches Wohnen in der City auf Ludwigshafen zugekommen seien, bestätigt Dillinger. Dabei habe es sich sowohl um Wohnheimstrukturen wie auch um privatfinanzierte Vorschläge gehandelt. „Da führen wir weiterhin Gespräche“, sagt der WEG-Chef. Eine dafür geeignete Fläche wäre seiner Meinung nach etwa das ehemalige Deutsche-Bank-Gebäude.

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