Ludwigshafen Verlieren verboten

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LUDWIGSHAFEN. Hallenhockey-Zweitregionalligist TFC Ludwigshafen muss in den letzten drei Partien alles geben, um den Klassenverbleib unter Dach und Fach zu bringen. Am Samstag, 15 Uhr, ist das Team beim Tabellenzweiten Wiesbadener THC zu Gast. Sonntags reist der TFC zum Viertplatzierten, dem TSV Schott Mainz (Anpfiff: 11 Uhr).

„Die entscheidenden Spiele stehen vor der Tür. Am besten wäre es, alle drei zu gewinnen, aber das wird schwer“, weiß Coach Philipp Grimmer. Wiesbaden sei eine kompakte und torgefährliche Mannschaft. „Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen, müssen Zähne zeigen und vielleicht schlicht erfolgsorientiert spielen“, fordert er vollen Einsatz von seinen Jungs. Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gab es eine deftige 6:14-Klatsche. Mit einem Sieg gegen Mainz könnte es am letzten Spieltag gegen den Dürkheimer HC II „zum Endspiel“ kommen. „Mit einer Niederlage wären wir wohl raus“, unterstreicht Grimmer, der zwei harte und enge Spiele erwartet. Um den Weg nach Ludwigshafen zu sparen und Kräfte zu sammeln, werden die Löwen wohl in Mainz übernachten. Zwar muss der Coach auf Adrian Totaro verzichten, aber dafür rückt Tobias Wolff in den Kader der „Ersten“. Den zweiten Tabellenplatz will Damenhockey-Oberligist TFC Ludwigshafen am Samstag, 16 Uhr, im Spitzenspiel gegen den HTC Neunkirchen verteidigen. „Es spielt der Zweite gegen den Ersten, aber ich sehe Neunkirchen als Favoriten“, betont TFC-Coach Frank Lubrich, der auf die zuletzt starke Verteidigerin Sophia Reh verzichten muss. Wer ihren Platz einnehmen wird, steht noch nicht fest. „Gegen Neunkirchen kannst du nur mit Kampf und absolutem Siegeswillen etwas holen“, sagt Lubrich. Neunkirchen ist das konstanteste Team der Liga, leistete sich noch keinen Ausrutscher und hat ein beeindruckendes Torverhältnis von 59:19. „Wenn wir alle topfit sind und so wenige Fehler wie möglich machen, ist was drin“, ist Lubrich zuversichtlich. (kia)

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