Ludwigshafen TSG wieder mit Jansen

LUDWIGSHAFEN. Nach zwei Niederlagen in Folge will die TSG Friesenheim im letzten Heimspiel des Jahres in die Erfolgsspur zurückkehren. Das Team von Trainer Klaus Billmaier empfängt heute, 18 Uhr, den TV Hüttenberg und will mit einem Sieg die Chance auf den Klassenverbleib in der Handball-A-Jugend-Bundesliga Staffel Ost wahren. Nach einer Verletzung kehrt Linkshänder Tom Jansen in den Kader zurück.
Der 18-jährige Rückraumspieler, der zuletzt im Spiel beim EHV Aue pausieren musste, brennt nicht nur auf sein erneutes Mitwirken, sondern will unbedingt beide Zähler verbuchen. „Wir haben einige Punkte abgegeben. Das hätte nicht sein müssen, da waren wir selbst schuld. Jetzt weiß aber jeder, um was es geht“, sagt der 1,99 Meter große Blondschopf, der aus der Jugend des TV Hochdorf vor fünf Jahren den Weg nach Friesenheim fand. Mit 6:12 Punkten liegt die TSG auf Rang zehn, zwei Zähler vom sechsten Platz entfernt, der zum Ligaverbleib notwendig ist. Und diese Ziel wollen die Jungeulen erreichen. Tom Jansen klingt vor der Partie dennoch äußerst optimistisch. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns und sind motiviert. Wir wissen aber auch was uns erwartet“, sagt der angehende Abiturient. Mit ihm im Rückraum hat Trainer Klaus Billmaier, den Michael Pfeil assistiert, eine weitere Alternative. Besonders froh ist Billmaier, dass in den zwei spielfreien Wochen einige Akteure ihre Blessuren ausheilen und die Mannschaft neue Kräfte sammeln konnte. Dass sein Team bisher schon sechs Niederlagen hinnehmen musste, ärgert den Trainer mächtig, aber der Pädagoge will nicht jammern. „Wir haben in den vergangenen Tagen die Jungs immer wieder mit ihren gelungenen Aktionen konfrontiert und ihnen Mut zugesprochen“, erklärt Billmaier und sieht die Gründe für die eine oder andere Niederlage im mentalen Bereich. „Konzentriertes Training und die Freude am Handball, das stand bei uns zuletzt im Vordergrund“, verdeutlicht Billmaier. Der Übungsleiter hofft, dass gegen den TV Hüttenberg nach zwei Niederlagen endlich wieder der Knoten platzt. Ein Sieg ist deshalb erforderlich, da in den nächsten beiden Spielen die Trauben hoch hängen. Da geht es gegen die bisher ungeschlagenen Titelfavoriten: Beim deutschen Meister SC DHFK Leipzig und vor eigenem Publikum gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen. |wij