Ludwigshafen Titel gehen nach Kaiserslautern und Ludwigshafen

Maximilan Haage vom BASF TC war an Punkt eins gesetzt, flog im Halbfinale raus.
Maximilan Haage vom BASF TC war an Punkt eins gesetzt, flog im Halbfinale raus.

«Mutterstadt.» Die Titel der Tennis-Jugend-Pfalzmeisterschaft gingen in diesem Jahr vor allem nach Kaiserslautern. Elias Peter und Charlotte Keitel, beide vom BASF TC Ludwigshafen in der Altersklasse U16, Leon Emich und Theodora Degelow vom TC Oppau (beide U14), sowie René Jung (BASF TC, U12) und Alexander Haage (BASF TC, U10) hielten Ludwigshafens Fahne hoch.

Die Ausrichter sind eingespielt. „Es hat alles geklappt“, freute sich Jan Baumheier, Turnierleiter auf der Anlage des TC Mutterstadt über einen reibungslosen Ablauf. Lob dafür kam vom Geschäftsführer des Pfälzer Tennisverbandes, Thomas Knieriemen: „Die Vereine haben super mitgezogen“, bezog er in das Lob auch den TC Schifferstadt und des TC Dannstadter Höhe als Ausrichter mit ein. Rabea Schürmann, Koordinatorin der Veranstaltung in Dannstadt, wo die Vorrunden der Damen in den Altersklassen U18, U16 und U14 stattfanden, war mit ihrem Verein zum zweiten Mal Mit-Ausrichter. „Es ist schön, dass auf der Anlage so viel los ist.“ Schade sei nur, dass keine Spielerin hier einen echten Heimvorteil hatte. „Wir bauen unsere Jugend gerade wieder auf und haben wieder 60 Kinder.“ „Pfalzmeisterschaftsreife“ hatten erst einmal nur Jungs. Elias Fußer in der Altersklasse U14 zum Beispiel, für den das Aus in Runde eins mit 1:6, 3:6 gegen Nick Sauerstein vom TC Maxdorf kam. Sauerstein scheiterte eine Runde später gegen den an eins gesetzten Leon Emich. Der Dannstadter Elias Höfer sammelte in der Altersklasse U12 Erfahrung, schied in Runde eins gegen den an sieben gesetzten Moritz Galow (BASF TC) aus, der sich im Anschluss bis ins Finale vorkämpfte, wo er gegen seinen Vereinskollegen René Jung mit 0:6, 2:6 unterlag. Sein BASF-Kollege Sebastian Lutz schaffte es von Platz drei der Setzliste bis ins Halbfinale. In der Altersklasse U18 lagen die Hoffnungen auf Maximilian Haage (BASF TC) von Platz eins der Setzliste und Vito Manola vom TC Mutterstadt, der von Position zwei aus ins Rennen ging. Beide schieden vorzeitig aus. Haage im Halbfinale mit 1:6, 0:6 gegen den späteren Turniersieger Max Amling (Neustadt), Manola bereits im Viertelfinale mit 2:6, 2:6 gegen den Kaiserslauterer Levy Müller. Maria Schnuck vom BASF TC blieb bei den, mit 20 Spielerinnen erfreulich stark besetzten, U18-Mädchen als Topgesetzte hinter den Erwartungen zurück. Sie scheiterte im Halbfinale mit 2:6, 4:6 an der späteren Turniersiegerin Marie-Louise Bugera (TC Rot-Weiß Kaiserslautern). Vanessa Guhmann vom TC Maxdorf war eine Runde zuvor an Schnuck gescheitert, verbuchte den Viertelfinaleinzug genau wie ihre Vereinskollegin Julia Stauffer, die an Bugera scheiterte, als Erfolg. Mit Laura Erner war die dritte Maxdorferin eine Runde zuvor an der späteren Turniersiegerin gescheitert. Erfahrung sammelten Josua Antoni, Justus Brandt und Paul Päuser vom TK Altrip bei den U16, die es jeweils in Runde zwei schafften. Eine Runde weiter kam ihr Vereinskollege Christian Wagenhöfer. Leon Stripf vom TC Mutterstadt kämpfte sich in dieser Altersklasse bis ins Viertelfinale vor. Jannik Rippberger vom BASF TCkam bis ins Halbfinale ein, sein Kollege Noah Neideck bis ins Viertelfinale. Bei den Mädchen U16 schieden Nina Reitmeier (TC Limburgerhof), Hannah Berg (TC Mutterstadt), Zoe Reck (TC Schifferstadt und Julia Biala (BASF TC) jeweils beim ersten Auftritt aus. Pepe Jordan (TK Altrip) hatte bei den U14 bei seiner 3:6, 6:3, 8:10-Erstrundenniederlage gegen den Deidesheimer Ferdinand König ein wenig Pech. Besser machten es sein Vereinskollege Nico Fiedler, dem immerhin der Sprung in Runde zwei gelang, oder Oskar Brandt vom TC Oppau und der Mutterstadter Sebastian Trauth, die es bis ins Achtelfinale schafften. Noelle Galow (BASF TC) verpasste als topgesetzte Spielerin der Altersklasse U14 den Einzug ins Finale nach einer 6:7, 5:7-Niederlage gegen Victoria Lopez (Kaiserslautern), hatte aber zwei Runden zuvor Janine Wenz aus Oppau besiegt, die ihrerseits BASF-Spielerin Lisa Kühner aus dem Turnier geworfen hatte. Bei den U10-Jungs führte kein Weg an Alexander Haage BASF TC vorbei, der unter anderem in Runde zwei seinen topgesetzten Vereinskollegen Leo Bosch aus dem Rennen warf. Mit Felix Rippberger stand ein weiterer Spieler der Ludwigshafener im Halbfinale. Philipp Manderey und Elias Porsche, beide BASF TC, scheiterten jeweils im Viertelfinale und in der Altersklasse U9 flogen Bijan Bakhashai (Maxdorf) und Gustav Galow (BASF TC) im Halbfinale raus. Milena Blum aus Maxdorf kam in dieser Altersklasse auf Platz drei.

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