Ludwigshafen Stadtnotizen: JU zum Becherpfand: Systeme anpassen

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Die Junge Union (JU) Ludwigshafen schlägt vor, das entstehende Konzept zum Einwegbecherpfand in Ludwigshafen (wir berichteten am Freitag) mit dem bestehenden Mannheimer System kompatibel zu gestalten. „Wer in einer der Schwesterstädte einen Kaffee ,To Go ’ kauft, sollte auf der anderen Rheinseite auch das Pfand dafür zurückerhalten können“, sagt Vize-Kreisvorsitzende Elisabeth Seegers. „Grundsätzlich begrüßen wir jeden Weg, der zu weniger Müll führt. Aber es wird herausfordernd sein, ein System zu entwickeln, das Kosten nicht einfach an den Kaffeetrinker weiterreicht. Ludwigshafener Firmen sollten auch nicht belastet und schon gar nicht finanzielle Spielräume der Stadt weiter einschränkt werden“, so Simon Rapp, JU-Kreisvorsitzender. „Eine Testphase könnte zeigen, wie die Idee des Becherpfands von Unternehmen und Konsumenten angenommen wird. Ein Projekt, das auf Freiwilligkeit basiert, dürfte direkt die Akzeptanz unter den Teilnehmern steigern.“ Die JU vor Ort hat 160 Mitglieder zwischen 14 und 35 Jahren. Spielwaren Werst in Oggersheim (Schillerstraße 3) veranstaltet am Freitag und Samstag, 9. und 10. November (9 bis 18 und 9 bis 18.30 Uhr), Modelleisenbahntage. Mit im Boot sind die Interessengemeinschaft Modelleisenbahn Worms, der Mundenheimer Modelleisenbahnverein Imva und „Scholpp“ in 1 zu 87 (Fahrzeuge en Miniature). Der Eintritt ist frei. Angekündigt ist eine Sonderrabatt-Aktion an beiden Tagen auf alle vorrätige Artikel von Zubehör-Herstellern. Zu seinem 116. Atelierabend lädt Künstler Helmut van der Buchholz für Donnerstag ab 20.30 in das Künstlerhaus Umspannwerk in der Raschigstraße 19a ein. Thema des Abends ist die Promenadologie oder – auf Deutsch – die Spaziergangswissenschaft. Van der Buchholz will am Donnerstagabend verschiedene Aktionsformen der Spaziergangswissenschaft vorstellen und mit den Gästen überlegen, welche man vor Ort anwenden kann. „Im besten Fall ergibt sich ja daraus der Beginn eines Dialogs, ob man so etwas wie Ludwigshafen auch als Alternative zum Einheitsbrei der internationalen Innenstädte präsentieren kann“, schreibt van der Buchholz. Im Idealfall sei ein Spaziergang eine Art Perlenschnur, die von einem bemerkenswerten Ort zum nächsten führt. Auf den neutralen Strecken dazwischen überlege man, wie wohl der nächste Ort aussehen werde. Auch in Ludwigshafen könne man die Stadt anhand der Promenadologie erkunden und dabei überlegen, „warum das alles so gekommen ist“. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter helmut@helmutvan möglich.

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