Ludwigshafen Sportnotizen: Hockey: Ambitioniert, aber utopisch

Ihr Vorhaben ist ambitioniert oder vielleicht sogar utopisch. Mit neun Toren Vorsprung müsste Hallenhockey-Zweitregionalligist TFC Ludwigshafen morgen, Sonntag, 11 Uhr, gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Dürkheimer HC II gewinnen, um den Klassenverbleib zu schaffen (Werner-Heisenberg-Gymnasium Bad Dürkheim). Für beide Teams geht es um alles oder nichts: Klassenverbleib oder Abstieg, allerdings hat Dürkheim die deutlich besseren Karten. „Mit neun Toren Unterschied zu gewinnen, ist natürlich ein Brett. In diese Situation haben wir uns allerdings selbst gebracht. Die Jungs wollen es auf jeden Fall versuchen“, unterstreicht TFC-Coach Philipp Grimmer. Er erwartet ein bärenstarkes Dürkheimer Team, das vermutlich alles auspacken werde, was ihnen zur Verfügung stehe, ist Grimmer überzeugt. „Das macht die Sache nicht einfacher. Dennoch wollen wir uns noch einmal gut präsentieren“, macht der Coach deutlich. Dürkheim gewann zuletzt gegen Meister und Aufsteiger Hanauer THC mit 5:4, während die TFC-Herren mit zwei Niederlagen aus der Ferne zurückkehrten. Auch wenn es schier unmöglich scheint, Ludwigshafens Herren wollen den Kopf im letzten Augenblick noch aus der Schlinge ziehen. Klappt es nicht, kehren sie nach einem einjährigen Intermezzo wieder zurück in die Oberliga. (kia) Der KV Mutterstadt unternimmt den dritten Anlauf in Folge, um auswärts wieder einmal in der Zweiten Bundesliga Nord/Mitte des Deutschen Kegelbundes Classic zu punkten. Denn nach zwei deftigen Klatschen in Hirschau muss der KVM wieder in die Oberpfalz – zum SKC Gut Holz Weiden (heute, 12.30 Uhr, Max-Reger-Halle). Der Aufsteiger ist aktuell Siebter und hat sich bislang besser verkauft als Mutterstadt – und das Hinspiel gewonnen. In der Vorwoche verlor der Tabellendritte ESV Schweinfurt in Weiden. Trotz der zwei Niederlagen hintereinander blieb der KV Mutterstadt auf Platz neun. Der Rückstand auf einen sicheren Mittelfeldplatz beträgt vier Punkte. „Deshalb zählt nur ein Sieg“, sagt Vorsitzender Wilfried Klaus. Jedoch fehlen dem KVM Damir Dundic und Bastian Hört aus beruflichen Gründen. Gerhard Schmitt ist verletzt. Aufgeboten sind Rainer Perner, Wilfried Klaus, Armin Kuhn, Kurt Freiermuth, Jochen Schweizer, Jürgen Puff. (edk) Drei Spieltage vor Saisonende in der Kegel-Rheinland-Pfalz-Liga über 120 Wurf steht der KV Liedolsheim als Meister fest. Dahinter rangeln mit dem TSV Schott Mainz (2), KV Mutterstadt (3.) und TSG Kaiserslautern II (4.) drei Mannschaften um die Vizemeisterschaft. Eine Vorentscheidung darüber fällt unter anderem im Spiel SG Ingelheim/Ockenheim II gegen den KV Mutterstadt II (Samstag, 12.30 Uhr). (edk) Bereits zum 31. Mal lädt der Mannheimer ERC Nachwuchs-Eishockeymannschaften zum Faschingsturnier. Gespielt wird ab heute, 8.30 Uhr, in den Nebenhallen der SAP-Arena. Den Auftakt bilden die Wuppi-Mannschaften (unter zehn Jahren). Sie kommen aus der gesamten Republik. Das Finale ist am Sonntag um 14 Uhr. Im Anschluss beginnt das Turnier der Bambini-Teams (unter zwölf Jahren). Hierfür hat sich unter anderem eine Mannschaft aus Mannheims litauischer Partnerstadt Klaipeda angekündigt. Finale ist am Fasnachtsdienstag um 14.45 Uhr. (env)