Ludwigshafen Sportnotizen: Handball: Erstmals alle Spieler einsatzbereit

Ihre bisherige Auswärtsstärke wollen die Handballer des A-Jugend-Bundesligisten TSG Friesenheim jetzt auch in der eigenen Halle demonstrieren. Im Kampf um den Verbleib in der höchsten Nachwuchsspielklasse empfängt die Mannschaft von Trainer Michael Pfeil den Tabellenneunten, NSG EHV/Nickelhütte Aue (morgen, 14 Uhr, TSG-Sportzentrum). Erstmals in dieser Saison können die „Jungeulen“ in Vollbesetzung antreten. „Die Pause zuletzt tat uns gut. Die Jungs konnten ihre Krankheiten und Verletzungen auskurieren. Jetzt wollen wir die letzten vier Spiele noch erfolgreich gestalten“, sagt Pfeil. Aue sei ein äußerst unangenehmer Gegner, der zuletzt mit einem deutlichen 32:24-Sieg gegen die JSG Leutershausen/Heddesheim seinen fünften Erfolg feierte. „Uns erwartet ein sehr wurfgewaltiger Rückraum sowie eine starke Drei-Zwei-Eins- und Fünf-Eins-Deckung, worauf wir eine Antwort finden wollen“, erklärt Pfeil nach intensivem Video-Studium. Derzeit trennen die TSG zwei Zähler von Platz sechs, der zur direkten Qualifikation für eine weitere Saison in der Bundesliga ausreicht. Die Fechtabteilung der TSG Friesenheim freut sich über sechs neue Turnierfechter. Toni Ockel, Jannis Wernicke, Johannes Wunder, Alessandro Barth, Hanna Schabacker und Sascha Sautner waren am 11. März zur Anfängerprüfung des Südwestdeutschen Fechter-Verbandes angetreten und bestanden souverän. Begleitet wurden sie von Volker Ritthaler, der die jungen Sportler auf die Prüfung vorbereitet hatte. Insgesamt hatten sich mehr als 30 Nachwuchs-Fechter in der Fechtschule Dirmstein versammelt, um ihre Turnierreife zu erlangen. Gleich vier davon erzielten bei der schriftlichen Prüfung sogar die maximale Punktzahl. Auch die sechs TSG-Sportler meisterten Theorie und Praxis mit Bravour und dürfen von nun an auf Turnieren starten. Die Anforderungen zum Erreichen der Turnierreife gibt der Deutsche Fechter-Bund vor. 2014 wurde das System zentralisiert. Zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung müssen die Fechter rund 50 Fragestellungen aus vier verschiedenen Bereichen beherrschen – vom Regelwerk bis zur Fecht-Technik. Im Praxisteil müssen sie anhand verschiedener Aktionen zeigen, dass sie die theoretischen Inhalte beherrschen und umsetzen können. |wij