Ludwigshafen Sieben Arbeiter bei der BASF in Ludwigshafen durch Dämpfe verletzt

Die Ursache für den Produktaustritt im Werksteil Nord wird noch untersucht. Archivfoto: Kunz
Die Ursache für den Produktaustritt im Werksteil Nord wird noch untersucht. Archivfoto: Kunz

Sieben Mitarbeiter einer externen Firma haben bei einem Produktaustritt bei der BASF in Ludwigshafen am Donnerstagvormittag Augen- und Atemwegsreizungen erlitten. Wie der Chemiekonzern weiter mitteilte, ereignete sich der Unfall um 10.40 Uhr im Werksteil Nord. Aus bisher unbekannten Gründen seien eine geringe Menge Methanoldämpfe und Spuren von Formaldehyd aus einem Behälter ausgetreten. Nach medizinischer Erstversorgung durch einen Notarzt der BASF seien die Mitarbeiter in der Ambulanz untersucht worden und hätte diese inzwischen verlassen. Die werkseigenen Umweltmesswagen waren innerhalb und außerhalb des Werksgeländes unterwegs und stellten nach BASF-Angaben keine erhöhten Messwerte fest. Methanol und Formaldehyd sind Ausgangsstoffe für zahlreiche chemische Produkte und für den menschlichen Organismus giftig. Die Aufsichtsbehörden wurden über den Unfall informiert.

x