Ludwigshafen Sehr selbstbewusst

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«LUDWIGSHAFEN.» In einem Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga erwartet der neue Spitzenreiter FC Arminia Ludwigshafen heute, 19.30 Uhr, im Nachbarschaftsduell den Tabellenvierten FC Speyer 09. Gespielt wird im Südwest-Stadion.

Speyer hat zwar die ersten beiden Spiele nach der Winterpause verloren, doch das ist eine kompakte Mannschaft mit einer hohen Physis und viel Qualität“, weiß Arminia-Trainer Maik Unfricht. Auch individuell sind die Speyerer gut besetzt, unter anderem mit Marc Thau. Der 25 Jahre alte Allrounder bestritt für die Arminia bis 2016 in drei Jahren 77 Oberligaspiele und erzielte dabei 18 Treffer. „Speyer ist eine Herausforderung, die wir selbstbewusst angehen können“, betont der Übungsleiter. Der 9:0-Kantersieg gegen den Tabellenletzten SV Herschberg am Samstag kann zwar kein Maßstab sein, aber die Art und Weise, wie das Team mit großer Spielfreude und hohem Tempo auch dann nicht zurückgesteckt hat, als die Partie längst entschieden war, hat dem Trainer gefallen. „Die Mannschaft hat die Aufgabe seriös angepackt, war bis zum Ende torhungrig und hat ihren guten Charakter unterstrichen“, lobt Unfricht. Personell sind ihm weiter die Hände gebunden. Talha Demirhan, für den wegen eines Achillessehnenanrisses die Saison beendet ist, Rouven Amos, der sich einen Virus eingefangen und mit Antibiotikum behandelt wird, Jannik Styblo (Bänderanriss im Knöchel) und Erdem Dogan (Infekt) fallen weiter aus. Beim zuletzt erkrankten Chris Böcher besteht Hoffnung auf einen Einsatz. Weil der Kader so ausgedünnt ist, zählt Ex-Oberligaspieler Kai Müller, der zuletzt beim FCA III in der C-Klasse kickte, bis zum Saisonende fest zum Team. Erfreut hat der FCA die Schützenhilfe des ASV Fußgönheim registriert, der am vergangenen Samstag beim Arminia-Titelkonkurrenten Hassia Bingen 2:1 gewonnen hat. „Da werden wir uns bei passender Gelegenheit bedanken“, erklärt Unfricht.

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