Ludwigshafen Scrooges Wandel

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Dannstadt-Schauernheim. Der Pferdesportverein (PSV) Dannstadter Höhe hatte für vergangenen Sonntag zu einer Weihnachtsfeier der besonderen Art auf sein Gelände eingeladen. Mit einem Pferdeweihnachtsmärchen „Geister der Pferdeweihnacht“ und Ponyreiten stimmten die Mitwirkenden die Gäste auf die Weihnachtszeit ein.

Vor der Halle wärmen Speisen und Getränke von innen. In der Halle sorgen Heizpilze für warme Ohren. Den Beteiligten des Weihnachtsmärchens wird beim Spielen ganz von alleine warm. Die „Geister der Pferdeweihnacht“ ist eine Geschichte angelehnt an Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte. Die erfolgreiche Turnierreiterin Yves Scrooge hat die Werte Freundschaft, Liebe und Familie verloren. Für sie zählt nur noch ihr Erfolg. Kurz vor Weihnachten fegen ihre Mitarbeiter die Stallgasse und putzen das Sattelzeug. Da entdeckt die Reiterin, dass ihr Sattel zerkratzt ist und kündigt der Mitarbeiterin, die den Sattel beim Kehren aus Versehen heruntergestoßen hat. Yves Schwester kommt zu Besuch und bringt von ihrem Vater ein Geschenk mit, das die drei Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht ruft. Der Geist der vergangenen Weihnacht zeigt der Reiterin, wie sie in der Voltigiergruppe klein angefangen hat. Auf Schulpferd Sunday zeigen die Mädchen Übungen wie die Fahne, stehen und drehen sich auf dem Pferderücken zu weihnachtlicher Kindermusik. Weiter geht die Reise in die Vergangenheit mit einer geführten Abteilung, die Figuren in der Bahn zeigt. Neben den reitenden Mädchen kommen auch ein paar Herren zum Einsatz. Als der Geist von Yves’ Tanz mit ihrer ersten Liebe erzählt, tanzen vier Paare durch den Sand. Eine reitende Engelsgruppe in zwei Abteilungen zeigt Volten, Schlangenlinien und kreuzt beim Wechsel auf der Diagonalen den Weg der anderen Gruppe. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht zeigt Yves, was aus ihr geworden ist. Er berichtet, dass ihre ehemalige Mitarbeiterin Alice nun kein Geld mehr für die Medikamente ihres Pferdes hat, und da ihre Eltern gestorben sind, auch von der Familie keine Unterstützung bekommen kann. Sie werfen zusammen einen Blick auf die Vorbereitungen der Weihnachtsgala. Dazu wird eine Springvorführung gezeigt. Als Letzter kommt schließlich der Geist der zukünftigen Weihnacht, zeigt der Reiterin auf, wie es wird, wenn sie nichts an ihrem Verhalten ändert und bringt sie schlussendlich dazu, darüber nachzudenken. Reitschüler und Privatreiter von sechs bis über 50 beteiligten sich an der Aufführung und den anderen Angeboten. Neben Ponyreiten gibt es eine Tombola für Pferdefreunde. Am Nebentisch wird der Schulpferdekalender angeboten, der zu jedem Monat das Bild eines der Pferde zeigt. Die Einnahmen sollen dabei helfen, ein neues Schulpferd anzuschaffen. |mja

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