FUSSBALL
Schlüsselspiel gegen den Abstieg
Nur wenn es den Fußgönheimern gelingt, das am heutigen Samstag, 15.30 Uhr, angesetzte Heimspiel gegen Schlusslicht TuS 07 Steinbach zu gewinnen, besteht noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt.
Es waren private Gründe, die Andreas Persohn dazu bewegten, sein erst in der Winterpause angenommenes Traineramt niederzulegen, und berufliche bei dessen Vorgänger und Nachfolger Myftari. „Den Anlass, dass ich jetzt wieder als ASV-Trainer tätig bin, möchte ich nicht kommentieren. Ich selbst bin als Logistiker sehr eingespannt und als solcher in den vergangenen vier Wochen in Düsseldorf gewesen. Das ist deshalb jetzt schone eine große Herausforderung für mich, nicht nur aufgrund unserer sportlichen Situation“, sagte der frühere Juniorenspieler und -trainerdes SV Waldhof Mannheim. Bereits zum dritten Mal hat der 36-Jährige das Traineramt in Fußgönheim inzwischen übernommen.
Punkte müssen dringend her
Myftari sei klar, dass er schnell punkten müsse, wenn der Abstieg noch vermieden werden soll. „TuS Steinbach und unser nächster Gegner SV Hermersberg sind direkte Konkurrenten, die wir unbedingt schlagen müssen“, stellte er klar. Hermersberg belegt mit elf Punkten Vorsprung auf den ASV den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz.
Er habe jedoch grundsätzlich Bedenken, ob eine konkurrenzfähige Verbandsligamannschaft für Fußgönheim mittelfristig finanzierbar sei. „Ich kenne Vereine, deren Erste Mannschaft nur in der B-Klasse spielt, aber einen höheren Etat als wir haben. Wie soll das funktionieren?“, gab er zu Bedenken.
Um sowohl die Quantität und Qualität des Kaders zu erhöhen, habe Myftari, die Persohn aussortiert habe, wieder integriert. „Ich kenne die Jungs und kann mit ihnen umgehen“, begründete er diese Maßnahme. Der heutige Gegner TuS Steinbach verbuchte nach seine vergangenen zehn Spielen nur zwei Punkte.