Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Südwest-Torwart Tilger-Kuhn über Kneipentouren mit dem Trainer und dem Team

Der starke Rückhalt des Fußball-Bezirksligisten SV Südwest Ludwigshafen: Frederik Tilger-Kuhn.
Der starke Rückhalt des Fußball-Bezirksligisten SV Südwest Ludwigshafen: Frederik Tilger-Kuhn. Foto: Reiff/Frei

Frederik Tilger-Kuhn (26) spielt in der zweiten Saison für den Fußball-Bezirksligisten SV Südwest Ludwigshafen. Zuvor stand der Torhüter sechs Spielzeiten im Kasten des Ligarivalen FG 08 Mutterstadt. Die Partie in Oppau war sein 200. Bezirksligaspiel. Tilger-Kuhn, der zu den Führungsspielern zählt, arbeitet bei einer Hotelkette als Electronic Distribution Manager und kümmert sich um das Online-Buchungs-Geschäft.

Herr Tilger-Kuhn, Sie haben vor und nach dem Spiel in Oppau die Ansprache im Kreis gehalten. Sind Sie so etwas wie der emotionale Anführer des SV Südwest?
(lacht) Wir haben eine junge Mannschaft. Viele spielen das erste Jahr Bezirksliga, für mich ist es die achte Saison. Die Älteren müssen da vorangehen und die Jungen führen. Emotionalität gehört dazu, dazu ist Körpersprache wichtig. Der Gegner soll das schon mitbekommen. Ich wechsle mich mit Kapitän Dominik Brust in dieser Funktion ab.

Sie haben sich nach dem Spiel im Kreis für die Hilfe der Mannschaft bedankt, wieso?
Ich habe gesagt, dass die Jungs mir mit dem 2:1-Sieg den Arsch gerettet haben. Das Gegentor muss ich auf meine Kappe nehmen. Der Freistoß von Benjamin Bischoff war zwar gut geschossen, kam mit viel Zug und setzte noch auf, aber es war die Torwart-Ecke. Den Fehler habe ich später mit meinen Paraden gegen Bischoff und beim Kopfball von Göran Garlipp aus kurzer Distanz wieder wettgemacht. Da habe ich uns im Spiel gehalten.

Wie ich gehört habe, wurde der Derbysieg in Mannheimer Szenekneipen ausgiebig gefeiert.
Es zeichnet und aus, auch mal spontan feiern zu gehen. Da kann es dann auch schon mal etwas später werden. Wir waren sechs, sieben Spieler plus Trainer. Der ist in solchen Momenten Freund, aber ansonsten der Chef, der auch mal eine verbale Backpfeife verteilt. Wir können das aber gut trennen.Interview: Thomas Leimert

x