Ludwigshafen Produktaustritt bei BASF: Ein Arbeiter verletzt

Die Umweltmesswagen der BASF stellten außerhalb des Werks keine erhöhten Werte fest.
Die Umweltmesswagen der BASF stellten außerhalb des Werks keine erhöhten Werte fest.

Bei der BASF ist es am Montagvormittag gegen 10.45 Uhr in einem Betrieb im Werksteil Süd zu einem Produktaustritt von Ethylendiamin gekommen. Dabei wurde ein Arbeiter verletzt. Wie der Chemiekonzern weiter mitteilt, bildete sich eine weiße Wolke, die kurzzeitig sichtbar gewesen sei. Umweltmesswagen der BASF waren innerhalb des Werks unterwegs und stellten im betroffenen Gebiet leicht erhöhte Werte fest. Außerhalb des Werks waren die Messfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Mannheim und der BASF ebenfalls unterwegs. Sie stellten nach Angaben des Konzerns in Ausbreitungsrichtung keine erhöhten Messwerte und keinen Geruch fest. Eine Gefährdung von Mensch und Umwelt habe nicht bestanden.

Bei dem Produktaustritt benetzte sich ein BASF-Mitarbeiter mit der giftigen Flüssigkeit die Hand. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst der BASF wurde er in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Berufsfeuerwehr Ludwigshafen und die BASF-Werkfeuerwehr waren im Einsatz. Der Produktaustritt ist gestoppt, hieß es am Nachmittag. Die Ursache sei noch unklar und werde noch ermittelt. Ethylendiamin ist eine entzündbare Flüssigkeit, die bei Hautkontakt giftig ist und zu schweren Verätzungen sowie beim Einatmen zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Die Gewerbeaufsicht wurde über den Unfall informiert.

x