Ludwigshafen Plattform für die Jugend

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Das Wetter machte dem Waldfest des 1. Handharmonika-Clubs Mutterstadt (HHC) an Pfingsten in der Walderholung einen Strich durch die Rechnung. Zwar regnete es vergleichsweise wenig. Doch durch die kühlen Temperaturen und den Wind blieben Gäste aus. Der Verein ließ sich dennoch nicht beirren und bot den Besuchern traditionelle und moderne Musik sowie deftiges Essen.

Mutterstadt

. Nicht nur das Wetter, sondern auch „zahlreiche andere und vor allem große Veranstaltungen“ sorgten nach Übungsleiterin Martina Gerber an Pfingsten dafür, dass das Waldfest des HHC nicht ganz so gut besucht war wie sonst. Der Verein ließ sich davon aber nicht stören. Er servierte seinen Gästen zum Essen abwechslungsreiche Musik. Klassiker der Barmusik bot zum Beispiel Pianist Stefan Franz, Oldies und Evergreens die HHC-Formation „Arrows“. Das Akkordeon-Orchester des Vereins war musikalisch breit aufgestellt: Es spielte sowohl Swing-Jazz, als auch Rock und Pop und die klassische „Waldfestmusik“. Weitere Auftritte stemmten die Blaskapelle Mutterstadt, das Duo „Lutz und Flo“ und das Freizeit-Orchester des HHC „TasTenTreff“. „Außerdem wollen wir, dass unsere Jugend eine Plattform bekommt“, sagte Martina Gerber. Die Jugend spielte vor allem Modernes: „Mama Mia“ von Abba, „Ghostbusters“, „Avenir“ von Louane und sowohl eine klassische als auch eine moderne Form des Liedes „Danke für diesen guten Morgen“. „Das Ziel ist, die Jugend durch das Fest anzusprechen und dafür zu begeistern, ein Instrument zu spielen“, sagte Gerber. Der Verein bemerke, dass er mehr Aufwand als früher betreiben muss, um die jungen Leute für Akkordeon, Keyboard und Klavier zu begeistern. „Mehr Werbung, mehr Mund-zu-Mund-Propaganda und Schul-AGs“, zählte Gerber auf. Die Jugend gehe eher auf eine Musikschule. Dabei biete der Verein neben einem Profi-Musiker auch abwechslungsreiches und modernes Liedgut, ganz zu schweigen von Ausflügen in die Region – „alles, was gewünscht wird.“ Das Angebot des Vereins wüssten vor allem die Erwachsenen zu schätzen, sagte Martina Gerber. „Es kommen viele im reiferen Alter, um ein Instrument zu lernen.“ Das Fest an Pfingsten war auf drei Tage ausgelegt. 60 bis 70 Helfer waren im Einsatz. Es werde schwieriger, Helfer zu finden, bedauerte die Übungsleiterin. Bereits ein Jahr im Voraus mache sich der Verein Gedanken für das nächste Waldfest, damit sich potentielle Helfer den Termin freihalten können. „Der Wirtschaftsbetrieb läuft relativ routiniert ab. Ein halbes bis ein viertel Jahr vorher werden Verträge abgeklärt, Helfer angesprochen und ein Helferplan erstellt.“ Letzte Fragen werden bei einem Umtrunk freitagabends vor dem Fest besprochen. Samstagmorgen ab neun Uhr beginnt der Aufbau. Die Küche wird vorbereitet und die Kuchentheke mit den Kuchenspenden bestückt. „Viele Helfer kommen auch freiwillig, wenn viel los ist“, freut sich Gerber. (udn)

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