Ludwigshafen / Frankenthal Plakataktion gegen Rechtsextremismus

Mit der Druckgrafik „Polonium Matrjoschka beteiligt sich der Frankenthaler Harald-Alexander Klimek an der Aktion.
Mit der Druckgrafik "Polonium Matrjoschka beteiligt sich der Frankenthaler Harald-Alexander Klimek an der Aktion.

Mit der Plakataktion „Zeitgleich ein Zeitzeichen“ will der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Rheinland-Pfalz ein Zeichen gegen Extremismus setzen.

Das Erstarken rechter Parteien, die Wahlergebnisse in Sachsen, Thüringen und Brandenburg sowie das Zunehmen von Hass und Hetze digital wie analog müssen für unsere Gesellschaft Alarmzeichen und Weckruf gleichermaßen sein“, betont Björn Rodday, Vorsitzender des BBK. Der hatte seine Mitglieder sowie Kunstschaffende bundesweit im Frühjahr zur Aktion „Zeitgleich ein Zeitzeichen“ aufgerufen: 35 Künstlerinnen und Künstler, Kunsthochschulen und Institutionen druckten Plakate, um sich mit deutlichen Botschaften gegen jedweden Extremismus und die Spaltung der Gesellschaft sowie für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander zu positionieren.

Plakate in vielen Städten

Aus den Originaldrucken, die im Juni in einer Ausstellung in Mainz zu sehen waren, hat eine Jury nun Arbeiten ausgewählt, die im nächsten Schritt in die Öffentlichkeit gehen sollen: Im November und Dezember werden die Drucke auf Plakatwänden in Ludwigshafen, Kaiserslautern, Worms, Mainz, Koblenz und Trier zu sehen sein. Mit dabei auch die Druckgrafik „Polonium Matrjoschka“ des Frankenthaler Künstlers Harald-Alexander Klimek.

„Eine Rezeption von Kunst sollte nicht nur in der Galerie stattfinden, sondern direkt im Alltag der Menschen“, heißt es seitens des BBK, der damit eine thematische Auseinandersetzung anregen und das Bewusstsein für aktuelle Probleme innerhalb unserer Gesellschaft schärfen will.

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