Fußball
Phönix Schifferstadt vor schwerer Aufgabe in Büchelberg
Während die mit Aufstiegsambitionen angetretenen Büchelberger das Südpfalzderby bei der TSG Jockgrim mit 0:3 verloren, musste sich Phönix zu Hause gegen den SV Ruchheim trotz zweimaliger Führung mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben. Phönix-Coach Pietro Berrafato konnte sich den Punktverlust auch vier Tage später nicht erklären. „Wir hätten nach der ersten Hälfte schon mit 3:0 führen können und haben das Spiel dann doch noch aus der Hand gegeben“, blickte er auf den vergangenen Sonntag zurück.
Es habe auch Lichtblicke gegeben, vor alles das von einem Tor gekrönte Debüt des Winterneuzugangs Aleksander Jaupi. „Er hat noch etwas Trainingsrückstand, wird uns aber aufgrund seiner Erfahrung sicherlich bald noch mehr helfen“, meinte er zu dem vom Verbandsligisten ASV Fußgönheim verpflichteten Stürmer. Bei zweiten Neuzugang Mateo Vidovic, der gegen Ruchheim erst in der 75. Minute eingewechselt wurde, müsse man sich dagegen noch etwas gedulden. „Mateo hat einige Zeit nicht gespielt, hatte aber einfach wieder Lust, mit dem Fußballsport zu beginnen“, erklärte Berrafato.
Hinspiel macht Phönix Mut
Der SV Büchelberg sei am Sonntag (15 Uhr) natürlich erheblich stärker als der SV Ruchheim, was alleine schon der dritte Tabellenplatz aussage. Als Drittplatzierter wolle man sich zu Hause gegen Phönix sicher keine Blöße geben. Hoffnung macht Berrafato jedoch das Hinspiel, das Phönix am 28. August 2022 mit 1:0 gewann. Torschütze war damals Burak Tuna, der inzwischen Bezirksligaschlusslicht SV Südwest Ludwigshafen verstärkt.
Die Offensive sei aber in dieser Saison die größte Baustelle. „Auch gegen Ruchheim haben wir wieder zu wenige Tore geschossen“, klagt der Schifferstadter Trainer. Dies belegt auch die Tabelle, denn außer Schlusslicht Ruchheim hat kein anderes Team bisher weniger Treffer erzielt. Der SV Büchelberg erzielte bisher 17 Tore mehr als der SV Phönix und profitiert dabei vor allem von Yasin Özcelik, der in allen Ligen und für alle Vereine, bei denen er in den vergangenen Jahren spielte, regelmäßig traf und zur Zeit mit 16 Treffern Platz zwei der Torschützenliste belegt.
Starke Angreifer bei Büchelberg
Berrafato warnt aber auch vor dem Japaner Kazuaki Nishinaka. „In der Saison 2015/2016 habe ich mit ihm bei Arminia Ludwigshafen und 2017/2018 beim SV Phönix mit ihm zusammengespielt. Er ist ein Riesenfußballer, der im ersten Training, bei dem ich ihn erlebte, gleich drei Spieler von uns getunnelt hat“, erinnert er sich. Auf Manndeckung umzustellen, plane er aber nicht. „Wer in der Nähe ist, muss diese Spieler übernehmen“, sagt Berrafato. Als Büchelberger Schwäche sieht er die Defensive an, wofür bereits 36 Gegentore, vier mehr als Schifferstadt, auch Beleg sei.