Ludwigshafen Noch ist Geld im Topf für Klimaschutz in Ruchheim

Strom selbst erzeugen: Sogenannte Balkonkraftwerke werden derzeit gefördert.
Strom selbst erzeugen: Sogenannte Balkonkraftwerke werden derzeit gefördert.

Der Klimaschutz soll mit Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) vorangebracht werden. Welche Zahlen es für Ruchheim gibt und warum die Verwaltung scheinbar sogenannte Balkonkraftwerke bevorzugt, will im Ortsbeirat Andrea Moreno (Grüne) wissen.

Die Verwaltung erklärt, dass die Fristen für Hauseigentümer noch laufen. Anträge für Balkonkraftwerke können noch bis 30. November 2025 gestellt werden, Fördergelder für Entsiegelung und Fassadenbegrünung noch bis 31. August 2025. Tatsächlich sei der Topf für das Entsiegelungsprogramm kleiner bemessen, als für Balkonkraftwerke, da man die Erfahrung gemacht hatte, dass das Interesse dafür größer ist, so die Verwaltung. Zudem müssten für Entsiegelung und Fassadenbegrünung Angebote von Gartenbaufirmen eingeholt und vorgelegt werden.

Für Ruchheim seien bislang fünf Anträge für Balkonkraftwerke eingegangen (für Ludwigshafen gesamt: etwa 150), für Entsiegelung und Fassadenbegrünung gab es in Ruchheim keinen Antrag (Ludwigshafen gesamt: zwei). Laut Verwaltung stehen noch Fördermittel zur Verfügung, rund 120.000 Euro für Balkonkraftwerke, etwa 26.000 Euro für Entsiegelung und Begrünung. Nicht aufgebrauchte Fördermittel können vom Ministerium anderen Teilprojekten zugeordnet werden.

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