Neuhofen Neuhofen malt los: Partnerschaftsplatz wird zur großen Kreidefläche

Mit Kreide haben Kinder das Pflaster bunt gestaltet.
Mit Kreide haben Kinder das Pflaster bunt gestaltet.

Bei schönstem Wetter startete die Aktion „Wir machen Neuhofen bunt“. Eine Woche lang konnten Kinder mit Kreide Neuhofens Pflaster verschönern.

„Marlene hat Spaß“, lacht Tagesmutter Nicole Schickl mit Blick auf das kleine Mädchen, das bäuchlings auf dem Partnerschaftsplatz liegt und ganz in ihre Arbeit versunken ist. Die Hose von Marlene ist mindestens so bunt wie der Eimer mit Kreidestücken – in allen Farben, mit und ohne Glitzer. Die gemeinsame Aktion der Tagesmütter Neuhofen – Natascha Trillich, Steffi Winkes, Nicole Schickl, Melanie Spasić, Saskia Wagner – richtet sich an alle Kinder, Familien, Kirchen, die Grundschule und Kindergärten. Haben die Tagesmütter am Morgen den Anfang gemacht, füllte sich der Partnerschaftplatz am Nachmittag mit über 20 malfreudigen Kindern und deren Eltern. Da ist es schon praktisch, dass Saskia Wagners Tageskinder in einheitlichen blauen Spielanzügen mit dem Schriftzug „Saskias Wunderland“ stecken. „Gerade, wenn viele Kinder durcheinander wuseln, haben wir ,unsere’ Kinder immer im Blick“, erklärt Nicole Schickl. So stecken ihre Tageskinder in grünen Overalls mit dem Aufdruck „Tom und Jenny“.

Es ist schön zu beobachten, wie Kinder, die sich vorher gar nicht kannten, auf einmal miteinander auf dem Boden sitzen und zusammen malen. Cora Hunsinger kommt mit Tochter Ronja und Freundin Thea vorbei, und schon ist einer der Kleinen aus Saskia Wagners Tagesstätte an ihrer Seite und malt mit. Auch der Sohn von Anika Schunke bleibt nicht lange allein und malt bald in Gesellschaft. Anika Schunke ist selbst Pädagogin und erst seit kurzem wieder in Neuhofen.

Bis Samstag konnte drauflosgemalt werden – ob bunte Blumen, Herzen, Regenbögen, Tiere oder was auch immer den kleinen Künstlern dabei in den Sinn kam. Am Ende des Burggässls haben sich Kinder etwas Besonderes einfallen lassen: Sie haben dort einen Spring-Parcours und das seit Generationen bekannte Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ aufs Pflaster gemalt. Am Ende dieser Sackgasse kurz vor dem Rehbachweg fahren so gut wie keine Autos, und das ist auch die dringende Bitte der Tagesmütter: Aus Gründen der Sicherheit sollte prinzipiell nicht auf Straßen gemalt werden. Am besten eignen sich Gehwege, Höfe, Einfahrten, Spielplätze oder andere sichere Flächen wie der Partnerschaftsplatz oder der Rehbachweg.

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