Ludwigshafen Neues Wohnquartier für die Gartenstadt
Im August sollen im Ligustergang in der Gartenstadt die Bagger anrollen. Die Wohnungsbaugesellschaft BASF Wohnen und Bauen wird dort im ersten Schritt drei Mehrfamilienhäuser mit 20 Wohnungen errichten. Bezugsfertig sollen diese in zwei Jahren sein.
Das Projekt der BASF Wohnen und Bauen beschäftigt vor allem die unmittelbaren Nachbarn rund um den Ligustergang. Deshalb waren gestern auch zehn Zuhörer zur Ortsbeiratssitzung ins Gartenstadt-Café gekommen und lauschten intensiv, was Claudia Harnisch vom Projektmanagement und Anna Rapp von der Öffentlichkeitsarbeit über die BASF-Baupläne berichteten. Dass sich auf der Westseite des Ligustergang zwischen Raschig- und Abteistraße bald etwas tun wird, kann jeder sehen. Denn die alte Bebauung ist bis auf wenige Garagen schon abgerissen worden. Harnisch freute sich, dass es zum geplanten Wohnquartier während der Offenlage keine Einwände gegeben habe. Damit sei nun sicher, dass die BASF Wohnen und Bauen die Bebauung tatsächlich angehen könne. Die Gesamtfläche ist in drei Abschnitte unterteilt worden. Im August geht es im mittleren Baufeld los, das zwischen Von-Kobell-Weg und Fritz-Claus-Weg liegt. Die anderen beiden Baufelder schließen sich nach Süden und Norden entsprechend bis zur Raschig- und Abteistraße an. „Wir wollen hier bezahlbaren Wohnraum schaffen“, betonte Harnisch. Die Größen der 20 Wohneinheiten des ersten Baufelds reichen von 53 bis 115 Quadratmeter, sodass hier Singles, Paare und Familien einziehen können. Die Wohnungen im ersten Abschnitt verteilen sich auf drei zweigeschossige Häuser. Bei diesen werde darauf geachtet, dass sie nicht höher sind als die umliegenden Gebäude. Ortsvorsteher Klaus Schneider (CDU) war angetan: „Das passt gut in die Umgebung.“ Ulrich Sommer lobte für die CDU-Fraktion „das große Engagement der BASF bei uns“. Norbert Kimpel (SPD) regte für das neue Quartier die Installation einer Ladestation für Elektroautos an. Rapp sagte, dass die BASF das bei manchen Projekten schon mache und dass dies noch einmal diskutiert werde. Auf Nachfrage von Stefan Klee (SPD) sagte Harnisch, dass der Quadratmeterpreis wohl bei acht bis 8,50 Euro liegen werde. Laut Rapp wird die BASF die anderen beiden Baufelder nach Abschluss des ersten Abschnitts angehen. Man wolle abwarten, wie die Resonanz auf diese Wohnungen sei. Einwurf