Ludwigshafen Neues Buch zu BASF Explosionen

Neuerscheinung: „Als wäre das Ende der Welt da“, so heißt ein neues Buch über die Explosionskatastrophen in der BASF 1921 und 1948. Herausgeber ist das Ludwigshafener Stadtarchiv, Autorin die Münchner Historikerin Lisa Sanner, die über das Thema ihre Doktorarbeit geschrieben hat. „Das Besondere daran ist: Es ist die erste umfassende Darstellung zu den beiden Explosionsunglücken überhaupt“, sagt Stadtarchivar Stefan Mörz. Das Buch wird am Mittwoch, 18. November, 17 Uhr, im Stadtarchiv Ludwigshafen in der Rottstraße von Kulturdezernentin Cornelia Reifenberg (CDU) und der Autorin der Öffentlichkeit präsentiert. Unser Bild zeigt den 18 Meter tiefen Krater nach der Explosion eines Düngemittelsilos im Oppauer Werk 1921, bei der 561 Menschen starben. Der Unfall galt damals als weltweit größtes Industrieunglück. (mix)