„Aktion 72“ – Hilfe für den Nachbarn Neue Schuhe, neue Waschmaschine
Wohnung ausgestattet
Fall 55: Durch einen Auszug und der anschließenden Neubelegung einer Wohnung im Betreuten Wohnen für Haftentlassene musste der Pfälzische Verein für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz auch kleinere Renovierungsarbeiten veranlassen und das Inventar auffüllen. Dazu gehören verschiedene Koch- und Essutensilien, wie eine Kaffeemaschine oder ein Mixer. Geschirr und Besteck mussten neu angeschafft oder ersetzt werden. Hier half die Spende aus der „Aktion 72“, den neuen Bewohner in einem angemessenen Haushalt unterzubringen.
Hilfe für Suppenküche
Fall 56: In der Suppenküche an der Apostelkirche gibt es nicht nur Suppe, sondern auch persönliche Kontakte. So sind alle Mitarbeiter Ansprechpartner für verschiedenste Anfragen. Oft können sie sofort und unbürokratisch weiterhelfen, manchmal verweisen sie an die benachbarte Diakonie oder andere Stellen weiter. „Ab und zu ist ein offenes Ohr mehr wert als irgendein Ratschlag“, erzählt Pfarrerin Kerstin Bartels. „Wir sind gerne für unsere Gäste da und wissen: Es geht im Leben um so viel mehr als nur das leibliche Wohl.“ Die Suppenküche wird mit einer Spende aus der „Aktion 72“ unterstützt.
Unterstützung für Selbsthilfegruppe
Fall 57: Dieter K. war nach seiner stationären Entgiftung im „Guten Hirten“ auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe zur Stabilisierung, bis sein Antrag für eine Therapie genehmigt wurde. Er ist jetzt n der Offenen Gruppe des Suchtselbsthilfevereins Blaues Kreuz, der eine Spende aus der „Aktion 72“ erhält.
Ohne Schuhe geflüchtet
Fall 58: Eine Bewohnerin des Frauenhauses kam auf die Mitarbeiterinnen zu und fragte nach Winterschuhen, da sie nur ein paar Schuhe besaß, die sie bei ihrer Flucht aus der Wohnung trug. Da in der kleinen Kleiderkammer der Einrichtung ihre Schuhgröße nicht vorhanden war, konnte sich die 32-Jährige mit Spendengeld der „Aktion 72“ warme Winterschuhe kaufen und war darüber „sehr glücklich“.
Beitrag zur Renovierung
Fall 59: Frau P. ist alleinerziehende Mutter von zwei minderjährigen Kindern. Sie leidet an einer starken Depression und ist im Alltags häufig überfordert. Verwaltungsdinge werden durch einen Mitarbeiter des Sozialdiensts katholischer Frauen und Männer („SKFM“) Betreuungsvereins organisiert. Lange Zeit hatte Frau P. keine Kraft, ihre Wohnung in Ludwigshafen zu renovieren, sich aber gleichzeitig für die schlechte Wohnsituation geschämt. Mit Hilfe von Familie und Freunden erfolgte im Sommer eine Renovierung, die Jugendlichen erhielten über das Jobcenter neue Möbel – und mit Hilfe eines Zuschusses der „Aktion 72“ wurde eine neue Waschmaschine angeschafft.
Schule gefördert
Fall 60: Der Schulanfang und der Schulabschluss sind ganz wichtige Tage für jeden Schüler in der Förderschule Georgens-Schule. Die Ausgaben zu den Feiern werden mit Spenden aus der „Aktion 72“ unterstützt, um sie für die Schüler zu besonderen Tagen zu machen. Einen Preis des Fördervereins gibt es auch jedes Jahr, der an Abschluss-Schüler geht, die sich besonders für die Schulgemeinschaft verdient gemacht haben.