Ludwigshafen Nach Titelgewinn in Aufstiegsspielen gepatzt

«MUTTERSTADT.» In der Saison 2016/17 hat der KV Mutterstadt I als Meister der Rheinland-Pfalz-Liga Kegeln nur das Minimalziel erreicht. Das im Vorjahr aus der Zweiten Bundesliga Nord/Mitte (Deutscher Keglerbund Classic) abgestiegene Team strebte den postwendenden Wiederaufstieg an. Der wurde aber verfehlt, weil das Team in den Aufstiegsspielen scheiterte.
Mit der Niederlage beim KV Liedolsheim leisteten sich die Mutterstadter in der Rheinland-Pfalz-Liga einen Fehlstart. „Dieser war auf einen personellen Engpass zurückzuführen“, sagte Vorsitzender Wilfried Klaus. Rainer Perner und Gerhard Schmitt erkrankten, Jochen Schweizer war beruflich verhindert. Dies änderte sich aber schon am zweiten Spieltag, an dem der KV Liedolsheim II klar bezwungen wurde. Von da an eilte das Team von Sieg zu Sieg und übernahm bereits am vierten Spieltag die Tabellenspitze. Nachdem der KV Liedolsheim I und der KV Mutterstadt II in dieser Phase ebenfalls ihre Spiele gewannen, fiel der KV Mutterstadt I auf Platz drei zurück und war erst wieder nach dem 12. Spieltag Tabellenführer. Entschieden aber war zu diesem Zeitpunkt noch nichts, da die Spitzenteams KV Mutterstadt I (21:3), KV Mutterstadt II (20:4) und KV Liedolsheim I (18:6) dicht zusammenlagen. Deshalb hatte der KVM I die Meisterschaft erst am vorletzten Spieltag gesichert. Drei Zähler betrug der Vorsprung vor dem KV Liedolsheim I. Nach dem Titelgewinn patzte der Meister zum Saisonabschluss beim Tabellenvorletzten Gut Holz Ockenheim mit einem Unentschieden ganz gewaltig. Die Niederlage bezeichnete der mitspielende Vorsitzende Klaus als unnötig und unverständlich. Aber trotzdem war er mit der Saison, in der seine Mannschaft nicht richtig gefordert worden sei, zufrieden. Nicht zufrieden war er mit den Aufstiegsspielen. Dort lief bei der Mannschaft nichts zusammen, da außer Bastian Hört und Jochen Schweizer kein weiterer Spieler seine gewohnte Leistung brachte. Nach der vergebenen Chance resümierte Klaus: ,,Wir sind für die Landesliga eigentlich zu gut, allerdings für die Zweite Bundesliga nicht stark genug. Um dort mitspielen zu können, benötigen wir noch ein bis zwei Zugänge, die in dieser Liga Akzente setzen können.“ Profiliert haben sich mit Notierungen in den Top Ten der Woche: Damir Dundic (11), Wilfried Klaus (10), Rainer Perner (7), Bastian Hört (6), Jochen Schweizer (5), Armin Kuhn (4) und Johannes Hartner (4). Für die nächste Saison werden die Mutterstadter das Thema Wiederaufstieg dennoch erneut angehen.