Ludwigshafen Musik und Geschichte

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Fussgönheim. Zu einem gemütlichen Sommerfest hatte am vergangenen Sonntag der Gesangverein 1862 Fußgönheim in den Garten des Sängerheimes eingeladen. Während die Kinder sich bei Geschicklichkeitsspielen die Zeit vertrieben, hatten die Erwachsenen Zeit sich bei kulinarischen Leckerbissen auf das EM-Achtelfinale vorzubereiten.

„Wir möchten die Tradition dieser Feste wieder aufleben lassen“, sagt der Vorsitzende des Gesangvereins, Dieter Vogt. Im Frühjahr habe es ein Frühjahrsfest im Sängerheim gegeben, im Herbst sei ein Fest bei Neuem Wein geplant. Der Erlös der Feste sei für den Verein gedacht. Kostproben der Chöre gab es an diesem Tag auch. Der Gemischte Chor unter Leitung von Andreas Sold begeisterte mit Liedern wie „Melodien sind wie Sonnenschein“ und dem „Prosecco-Lied“ und auch die Jüngsten hatten ihren Auftritt. Je nach Alter nennen sich die jüngsten Sänger des Vereins Schlossfinken oder Singmäuse, geleitet werden sie von Bettina Gümüs und Corinna Langenbacher, die auch den Jungen Chor namens „Good Vibration“ dirigiert. Besucher des Sommerfestes hatten an diesem Nachmittag Gelegenheit, sich das Sängerheim anzuschauen. „Das ist wie ein kleines Museum“, meint Dieter Vogt stolz. In Vitrinen hängen historische Fahnen und Banner des Vereins, werden Pokale ausgestellt und ein ganz außergewöhnliches Stück ist der Stammbaum des Vereins. „So etwas haben die allerwenigsten Vereine.“ Dieter Vogt kann auch zu den Fotos an den Wänden Vieles erzählen. Die zeugen vom regen Vereinsleben in der mehr als 150-jährigen Geschichte des Vereins, der wie viele andere Chöre auch mit den Zeichen der Zeit zu kämpfen hat. |uln

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