Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Mundenheim setzt erneut auf den Heimfaktor

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Weil der VfL Gummersbach II um einen Tausch des Heimrechts gebeten hatte, haben die VTV Mundenheim vier Heimspiele in Serie. Am Samstag, 19.30 Uhr, gastieren die Gummersbacher im Schulzentrum Mundenheim.

Heimspiele, und vor allem die Siege vor eigenem Publikum, sind ein ganz wichtiger Baustein im Kampf um den Klassenverbleib für die Mundenheimer. Dass mit dem Sieg aus der Vorwoche gegen Mitaufsteiger HSG Pohlheim die ersten Punkte bereits unter Dach und Fach sind, macht die Ausgangslage für Trainer Steffen Schneider und seine Mannschaft ein kleines bisschen entspannter.

Janik Kunz war in der vergangenen Woche maßgeblich am Erfolg beteiligt. Der 24-Jährige war im zweiten Durchgang für den glücklosen Nico Klein ins Tor gekommen, war mit seinen Paraden ein entscheidender Siegfaktor. „Wir haben aber im zweiten Durchgang auch wesentlich besser gedeckt. Dadurch hatte ich es leichter“, sagt er. Für Kunz waren es die ersten 30 Minuten in der Dritten Liga. „Etwas aufgeregt war ich deshalb schon, als Steffen mir gesagt hat, dass ich mich für die zweite Hälfte fertigmachen soll.“ Eine Nervosität, die sich aber schnell gelegt hat.

Und nun kommt mit der Reserve des Handball-Altmeisters die nächste schwere Aufgabe auf die Mundenheimer zu. Vor allem vor der ungewohnten Deckungsformation der Gummersbacher ist Kunz gewarnt. „Die spielen ein 4-2 und manchmal sogar ein 3-3 wie sonst niemand in der Liga. Deshalb ist es auch extrem schwer, sich darauf einzustellen.“ Genutzt hat es dem VfL aber bislang nichts. Die Gummersbacher sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. „Das macht die Aufgabe für uns aber nicht einfacher, weil sie sicher beim Aufsteiger endlich punkten wollen.“

Die VTV wollen ihnen das Vorhaben aber so schwer wie möglich machen und konzentrieren sich dabei in erster Linie auf sich. „Geändert hat sich da bei uns durch den Sieg nichts. Es gab nach der Niederlage in Ferndorf keinen Bruch aber durch den Erfolg gegen Pohlheim auch keinen Höhenflug“, so Kunz. Er ist vor dem Gegner gewarnt, mehr als Respekt ist es aber nicht. Er verspricht: „Wir werden wieder alles dafür tun, dass die Punkte bei uns bleiben.“

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