Vorder- und Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel „Montagsspaziergänge“: 650 Menschen protestieren

Der Protest gegen Corona-Maßnahmen ebbt laut Polizei ab.
Der Protest gegen Corona-Maßnahmen ebbt laut Polizei ab.

Es bleibt dabei: Die Tendenz der Vorwochen setzt sich fort. Die Resonanz bei den sogenannten Montagsspaziergängen verharrt auf niedrigem Niveau oder geht weiter zurück. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz (Vorder- und Südpfalz) haben am Montagabend 650 Menschen gegen staatliche Corona-Auflagen protestiert und damit viel weniger als in der Hochphase.

40 Demonstranten zählte die Polizei in der Ludwigshafener Innenstadt (Berliner Platz). Das sind sechs mehr als in der Woche zuvor, aber nur halb so viele wie zu Spitzenzeiten. 95 Menschen waren im mittleren Rhein-Pfalz-Kreis auf der Straße: 40 in Mutterstadt, jeweils 20 in Altrip und Schifferstadt, 15 in Dannstadt-Schauernheim. Es waren schon mal 160. Deutlich ist der Rückgang in Frankenthal mit am Montag 30 Demonstranten gegenüber 85 in der Woche zuvor und weit über 100 vor wenigen Monaten. 53 Protestteilnehmer zählte die Polizei in Speyer, sieben mehr als in der Vorwoche, aber 31 weniger als Ende Februar. Alle Veranstaltungen seien nicht angemeldet gewesen, aber ohne Zwischenfälle verlaufen, berichtet die Polizei auf Anfrage.

135 Teilnehmer bei Gegen-Demo

In Bad Dürkheim und Bellheim fanden nach Polizeiangaben angemeldete Versammlungen mit insgesamt rund 340 Kritikern der Corona-Maßnahmen statt. Bei angemeldeten Gegendemos in Bellheim, Grünstadt und Freinsheim trafen sich rund 135 Personen. Auch diese Versammlungen verliefen friedlich. Die Teilnehmer hielten sich an die Regelungen der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung. Erforderliche Mindestabstände seien eingehalten und Mund-Nasen-Bedeckungen getragen worden, so die Polizei.

Seit Mitte Dezember haben knapp 22.000 Menschen im Präsidiumsbereich gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert.

x