Handball
mHSG Friesenheim-Hochdorf: Torhüter Schwenken ist zurück
Es gibt auch gute Nachrichten im nach wie vor verletzungsgebeutelten Kader der Vorderpfälzer. Nach sieben Wochen Verletzungspause meldete sich Mika Schwenken zurück, kann Roko Peribonio im Tor unterstützen und hin und wieder eine Verschnaufpause verschaffen. Schwenken hat sich in seiner Rolle eingerichtet. „Wir haben ein Top-Verhältnis. Ich kann enorm viel von ihm lernen“, sagt der 21-Jährige, der aus Walsheim bei Landau kommt und zur A-Jugendbundesliga vor drei Jahren vom TSV Kandel ans Hochdorfer Nachwuchsleistungszentrum gewechselt war. „Ich wollte einmal auf höchstem Niveau spielen“, erklärte der gelernte Winzer, der nun im elterlichen Betrieb noch eine weitere Ausbildung als Heizungs- und Sanitärfachmann begonnen hat.
Trainer mischen sich nicht ein
Die Position hinter Peribonio ist so etwas wie die dritte Ausbildung. „Er kommt auf die Bank, wenn er selbst das Gefühl hat, dass er wechseln will. Das machen wir beide unter uns aus. Da mischen sich die Trainer nicht ein.“ So hatte Schwenken vor seiner Verletzung durchaus seinen Anteil daran, dass die HSG im Abstiegskampf punkten konnte.
Die nächsten Zähler sollen am Samstag (19 Uhr, TVH-Sportzentrum) folgen. „Waldbüttelbrunn ist ganz klar eine Mannschaft, die wir schlagen müssen, wenn wir in der Liga bleiben wollen.“ Vom Blick auf die Tabelle dürfen sich die Gastgeber aber nicht täuschen lassen. „Ja, die DJK steht aktuell ohne Punkte am Tabellenende, aber sie haben all ihre Spiele nur knapp verloren.“ Zu unterschätzen sei der Aufsteiger deshalb auf keinen Fall. „Und sie haben mit Nils Kwiatkowski einen der stärksten Torschützen der Liga. Ihn müssen wir in der Abwehr auf alle Fälle in den Griff bekommen.“
Schwenken: Haben mehr Qualität
Wie immer entscheidet sich dabei erst kurzfristig, welches Personal diese Aufgabe stemmen soll. Marvin Gerdon und Yannik Polifka fallen auf alle Fälle aus. Yannick Muth hat nach seiner Fingerverletzung in dieser Woche wieder mittrainiert, „aber ich glaube nicht, dass er für den Samstag schon eine Option ist“, so Schwenken. Ob Enes Keskic und Max Neuhaus aus dem Zweitligakader bei der HSG wieder aushelfen werden, sei Sache der Absprache zwischen den Trainerteams. Die Eulen Ludwigshafen spielen erst am Sonntag. „Ich hoffe auf alle Fälle, dass sie bei uns dabei sind“, sagt Schwenken, der optimistisch ins Spiel geht. „Wir müssen unser Ding durchziehen und das spielen, was wir können. Ich glaube, dass wir mehr Qualität auf den Platz bringen als Waldbüttelbrunn.“