Ludwigshafen Ludwigshafen: Maxx-Ticket für „gefährliche Schulwege“ wird weiter bezahlt

 Archivfoto: Kunz
Archivfoto: Kunz

Bei den Maxx-Tickets für Ludwigshafener Schüler bleibt alles wie gehabt: Die Stadt übernimmt weiterhin für rund 4000 Kinder und Jugendliche die Kosten für die Fahrkarte. Dabei sah es im vergangenen Jahr zeitweise anders aus. Denn jede Menge Wirbel hatte im Juni 2018 die Ankündigung der Stadt ausgelöst, die Maxx-Tickets für bis zu 840 Schüler nicht mehr zu bezahlen.

Schulwege nicht gefährlich genug?


Der Hintergrund: Wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, müssen Eltern seit 2012 zu dem Jahresticket keinen Eigenanteil mehr beisteuern. Das ist der Fall, wenn der Schulweg eine bestimmte Entfernung überschreitet oder als besonders gefährlich eingestuft wird. Letzteres gilt für 14 Schulwege in der Stadt. 2018 hieß es: Elf davon fallen weg, weil sie – vereinfacht gesagt – nicht gefährlich genug seien. Insgesamt finanzierte die Stadt die Maxx-Tickets für 4000 Schüler, davon bei 840 (Stand 2018) wegen des gefährlichen Wegs. Es hagelte Kritik, Schuldezernentin Cornelia Reifenberg (CDU) kündigte an, die Wege noch einmal überprüfen zu lassen. Zunächst änderte sich nichts.

Nun bleibt alles, wie gehabt



Und das soll auch so bleiben. Laut Stadt haben Unfallkommission und Schulverwaltung die Wege inzwischen noch mal überprüft. Dieses Mal sei es besonders um „die Sicht der Schülerinnen und Schüler“ gegangen, wie eine Stadt-Sprecherin mitteilt. Das Ergebnis: Die Schulverwaltung habe „entschieden, die bisherige Praxis für die Gewährung der Maxx-Tickets beizubehalten“. Nach den 840 im vergangenen Jahr gebe es in diesem Jahr rund 1000 Anträge für ein Maxx-Ticket wegen eines „besonders gefährlichen Schulwegs“. Davon könnten nur wenige Einzelfälle nicht bewilligt werden, der weit überwiegende Teil aber schon – genauso wie bisher. In den nächsten Tagen sollen auch die Eltern darüber informiert werden.

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