Ludwigshafen Ludwigshafen: Malu Dreyer informiert sich über neue Notrufzentrale

Der Ludwigshafener Feuerwehrchef Stefan Bruck (links) erläutert Ministerpräsidentin Malu Dreyer das System. Mit dabein sind Land
Der Ludwigshafener Feuerwehrchef Stefan Bruck (links) erläutert Ministerpräsidentin Malu Dreyer das System. Mit dabein sind Landrat Körner und OB Steinruck.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (58, SPD) hat bei ihrer viertägigen Sommerreise durchs Land am Montag auch Station in Ludwigshafen gemacht, wo sie die Integrierte Leitstelle besucht hat. Hier laufen in einem kubusförmigem Neubau die 112-Notrufe aus der ganzen Vorderpfalz zusammen. Die Leitstelle betreut die Städte Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer und Neustadt sowie den Landkreis Bad Dürkheim und den Rhein-Pfalz-Kreis – ein 1200 Quadratkilometer großes Gebiet, in dem rund 620.000 Menschen leben. Die Leitstelle übernimmt den Notruf und alarmiert dann Feuerwehren und Rettungsdienste bei Bränden oder medizinischen Notfällen. Rund zwölf Millionen Euro wurde in den Neubau investiert, mehr als die Hälfte davon hat das Land beigesteuert, den Rest die beteiligten Kommunen.

Zum Artikel: Was Malu Dreyer beim Besuch gelernt hat

Jährlich 380.000 Anrufe

In der Leitstelle laufen jährlich 380.000 Anrufe auf, rund 40 Prozent davon sind Notrufe, der Rest sind beispielsweise Krankentransporte. 160.000 Einsätze werden in einem Jahr koordiniert. Die Ministerpräsidentin informierte sich über die Arbeit und die Technik in der Leitstelle. „Ludwigshafen ist das Vorbild für andere Leitstellen im Land“, sagte Dreyer. Das Land plane, die andere Leitstellen wie in Mainz oder Trier nach den positiven Erfahrungen in Ludwigshafen ähnlich auszubauen. Landrat Clemens Körner (CDU) und die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) betonten, dass Berufsfeuerwehr und Rettungsdienste in dem neuen Gebäude sehr gut zusammenarbeiten. „Das läuft herrvorragend und das kommt der ganzen Region zugute“, sagte Steinruck.

x