Ludwigshafen
Ludwigshafen: Arbeitslosigkeit leicht gestiegen
Die Arbeitslosigkeit in der Region Vorderpfalz ist im September leicht angestiegen. Davon betroffen ist auch die Stadt Ludwigshafen, die mit 8,2 Prozent die höchste Arbeitslosenquote in der Vorderpfalz hat. Dies geht aus der Statistik hervor, die von der Arbeitsagentur am Montag veröffentlicht wurde.
In Ludwigshafen waren demnach im September 7505 Menschen arbeitslos gemeldet, 202 Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ist daher leicht um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Doch der Blick zurück zeigt ein anderes Bild: Im Vergleich zum Vorjahr ist auch in Ludwigshafen der gleiche Trend wie im gesamten Agenturbezirk erkennbar, denn es sind 665 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr registriert worden. Zwar haben 2172 Frauen und Männer im September ihre Arbeitslosigkeit beendet, doch es sind 13 Menschen weniger als im August. Im gleichen Zeitraum haben sich 1969 Personen arbeitslos gemeldet.
Die Gründe für die Lage auf dem Ludwigshafener Arbeitsmarkt sind vielfältig: So gibt es hier mehr Langzeitarbeitslose, die schwerer vermittelbar sind. Und auch die Anzahl junger Menschen ohne Schulabschluss ist über dem Durchschnitt. Auch diese Gruppe findet schwer einen Job.
Agentur: Weiter gute Jobmöglichkeiten
Trotz der leicht gestiegenen Arbeitslosigkeit spricht die Arbeitsagentur lediglich von einer „leichten Eintrübung am regionalen Arbeitsmarkt“. Der Lage sei aber nach wie vor stabil. Es gebe trotzdem weiterhin gute Jobmöglichkeiten für arbeitssuchende Frauen und Männer.
Laut Agentur besteht bei den Firmen in der Region weiterhin ein hoher Bedarf an Personal. Der Arbeitsagentur sind insgesamt 4405 offene Stellen gemeldet worden. Demnach sind die Bereiche, in denen Arbeitgeber verstärkt Personal suchen: Stellen im verarbeitenden Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel, bei der Instandhaltung und Reparatur von Kfz sowie im Einzelhandel und dem Baugewerbe.
Quote im Kreis bei 3,5 Prozent
Zur Einordnung der Ludwigshafener Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent noch ein Blick auf die Nachbarkommunen: In Frankenthal lag die Quote im September bei 6,8 Prozent, in Speyer bei 5,6 und im Rhein-Pfalz-Kreis bei 3,5 Prozent. Auch auf der anderen Rheinseite in der Schwesterstadt Mannheim lag die Quote mit 5,5 Prozent deutlich niedriger.