Ludwigshafen Ludwigshafen: 1,4 Tonnen Harnstoff bei der BASF in den Rhein ausgetreten

 Symbolbild: Kunz
Symbolbild: Kunz

Etwa 1,4 Tonnen Harnstoff sind am Dienstag zwischen 20 und 22 Uhr über das Kühlwassersystem der BASF in Ludwigshafen in den Rhein gelangt. Der Produktaustritt sei inzwischen gestoppt, teilt das Chemieunternehmen weiter mit. Die genaue Ursache werde noch ermittelt. Harnstoff kommt unter anderem als Vorprodukt zur Herstellung von Holzleimen zum Einsatz. Er ist kein Gefahrstoff, ist als schwach wassergefährdend eingestuft und gilt als leicht biologisch abbaubar. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein sei nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen, so die BASF. Die zuständigen Behörden seien informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium habe vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben.

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