Ludwigshafen „Lebendige Kulturszene“

Helena Andrada im Gespräch mit Volker Endres.
Helena Andrada im Gespräch mit Volker Endres.

„Irgendwo in Lu“ sind wir jede Woche in der Stadt unterwegs auf der Suche nach interessanten Gesprächspartnern. Gestern haben wir vor Tor 1 der BASF Helena Andrada getroffen. Die 38-jährige Spanierin lebt in Heidelberg und arbeitet im Kulturmanagement der BASF.

Heute werden hier im Werk die neuen Auszubildenden begrüßt. Haben Sie auch hier gelernt?

Nein. Ich arbeite selbst erst seit drei Wochen hier. Dann können Sie eventuell verstehen, wie sich die jungen Leute an ihrem ersten Tag fühlen. Wie wurden Sie aufgenommen? Ich fühle mich hier wohl. Es ist eben ein großes Unternehmen und man braucht Zeit, um sich einzufinden. Aber ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Es gibt viele Menschen, die einem in der Anfangsphase helfen. Welchen Rat haben Sie für die neue Generation der Auszubildenden? Sie sollen so viele Eindrücke wie möglich mitnehmen und viel lernen. Sie sind aber nicht in das Austauschprogramm mit den spanischen Auszubildenden eingebunden, oder? Nein, das nicht. Aber in der Kulturabteilung sind wir generell sehr international aufgestellt und mit vielen Ländern in Kontakt. Wie lange leben Sie in Deutschland? Seit 17 Jahren, seit dreieinhalb Jahren lebe ich in Heidelberg. Kannten Sie Ludwigshafen schon, bevor Sie hier einen Arbeitsplatz gefunden haben? Ja, ich kannte die Stadt. Und wie sind die Eindrücke? Die kulturelle Szene ist sehr lebendig, es passiert hier viel – ein Teil davon ist auch von der BASF und ihren Veranstaltungen angestoßen. Aber ich müsste jetzt lügen, wenn ich es mit Heidelberg vergleichen sollte. Dort ist das noch einmal eine ganz andere Größenordnung. Haben Sie auch die Künstler für das Kellereifest gebucht? Nein, das haben noch meine Kollegen organisiert. Aber ich war am Samstag dort und habe es mir angeschaut. Es hat mir sehr gut gefallen.

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