Ludwigshafen Kulturnotizen: Joja Wendt statt Roger Willemsen

Placeholder-Image

Die für den 29. und 30. Januar im BASF-Feierabendhaus in Ludwigshafen geplante Veranstaltung „Die Todsünden des klassischen Konzerts“ mit Roger Willemsen muss krankheitsbedingt abgesagt werden. Als Ersatz wird der Pianist und Entertainer Joja Wendt im Feierabendhaus auftreten. Dies teilt die BASF mit. Der Abend mit Joja Wendt bietet charmante Anekdoten, virtuose Klaviereinlagen und kurzweiliges Musikkabarett. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Wer die Veranstaltung mit Joja Wendt nicht besuchen möchten, kann seine Karten an den Vorverkaufsstellen zurückgeben, an denen sie gekauft wurden. Wer seine Karten im Webshop erworben hat, soll sich an den Dienstleister unter callcenter@fishnjam.de wenden. Der gebürtige Hamburger Joja Wendt hat bereits Konzerte mit Jerry Lee Lewis und Chuck Berry gegeben und ist vor über 100.000 Zuschauern in der Fußballarena „Auf Schalke“ aufgetreten. Auch als Moderator verschiedener TV-Formate wurde er bekannt. In seinen Konzerten deckt Joja Wendt die ganze Bandbreite ab – von Boogie-Woogie bis Klassik. (rhp) Mit zwei Produktionen gastiert das australische Tanzensemble Antony Hamilton Projects am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, jeweils 19.30 Uhr, bei den Festspielen Ludwigshafen im Pfalzbau. Das Stück „Black Project 1“ gehört der „schwarzen Serie“ an, in der jedes Stück in einem dunklen Raum aufgeführt wird und Ausstattung und Kleidung der Tänzer komplett in Schwarz gehalten sind. Die schwarze Serie spielt mit der Frage, was passiert, wenn man jegliche Farbe eliminiert und sämtliche Klangeffekte ausschaltet. „Black Project 1“, das in Ludwigshafen als deutsche Erstaufführung gezeigt wird, erforscht die symbiotische Beziehung zwischen Körper und Raum. Das zweite Tanzstück „Meeting“ kreiert eine Choreographie zum Takt von 64 computergesteuerten Miniatur-Maschinen. Die komplexe Rhythmen auf den Boden klöppelnden Maschinen geben die Impulse für die Bewegungen der beiden Tänzer Antony Hamilton und Alistair MacIndoe. Diese erheben Bewegungselemente aus dem urbanen Streetdance und Breakdance zur Kunstform. (rhp) Die Schweizer Singer/Songwriterin Sophie Hunger gastiert heute um 20 Uhr in der Alten Feuerwache in Mannheim. Aufgewachsen als Diplomatentochter in England, der Schweiz und in Deutschland, stürmte die Sängerin gleich mit ihrem Debütalbum „Monday’s Ghost“ 2008 an die Spitze der Albumcharts. Inzwischen kennt man die 32-Jährige international bis in die USA, weltweit hat sie über 250.000 Alben verkauft. Auf ihrer aktuellen „Supermoon Tour“ macht sie auch wieder in der Alten Feuerwache halt. (rhp)

x