Ludwigshafen Kommentar: Richtiger Weg

Der sportliche Höhenflug des Handball-Drittligisten TV Hochdorf erhielt einen Dämpfer. Die erste Heimniederlage nach knapp 400 Tagen wirft aber den TVH nicht aus der Bahn. Es gibt aber viel zu tun – auch für das Management. Denn der personelle Umbruch im Team wird weitergehen. Einige Verträge laufen aus, der eine oder andere Spieler könnte im Notizbuch eines höherklassigen Vereins stehen. Abgänge sind daher wahrscheinlich. Dazu kommt, dass Spieler, die 23 Jahre alt werden, kein Zweitspielrecht mehr bekommen. Daher sollte der Verein jetzt versuchen, hoffnungsvolle Talente, die den nächsten Schritt in dieser Liga machen können, zu halten. Selbst wenn die Tabellensituation des Fußball-Bezirksliga-Schlusslichts etwas Anderes besagt: Mit dem ESV Ludwigshafen ist noch zu rechnen. Dies wurde gestern bei der FG 08 Mutterstadt deutlich. Zwar ist ein Zähler im Kampf um den Klassenverbleib zu wenig, doch der Auftritt der „Eisenbahner“ war zumindest kämpferisch überzeugend. Durch die Umstellung des Spielsystems hat Coach Markus Rossel vor dem eigenen Tor für Entlastung gesorgt. Dazu trifft Stürmer Michael Noack in nahezu jeder Partie. Wenn der ESV es nun noch schafft, eine Führung über die Zeit zu bringen, wird es in der Tabelle auch wieder nach oben gehen.