Ludwigshafen Kohl-Allee: IHK erleichtert über Klage-Verzicht des Kreises

Die marode Hochstraße Nord (B44) soll durch eine ebenerdige Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) ersetzt werden.
Die marode Hochstraße Nord (B44) soll durch eine ebenerdige Stadtstraße (Helmut-Kohl-Allee) ersetzt werden.

„Wir sind erleichtert, dass der Rhein-Pfalz-Kreis mit der Rücknahme eines Großteils seiner Klage den Weg frei macht für den Bau der Helmut-Kohl-Allee.“ So kommentiert Jürgen Vogel, noch stellvertretender und künftig tonangebender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) der Pfalz, die Nachricht vom Montag. „Es ist verständlich, dass der Kreis seine Rechte wahren möchte und muss und sich daher eventuelle Schadensersatzansprüche vorbehält. Entscheidend ist jedoch, dass das Vorhaben nicht verzögert oder gefährdet wird“, beurteilt Vogel die Situation. Mit der Einschränkung der Klage bestehe nun Rechtssicherheit für das Projekt. „Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in der gesamten Region“, bilanziert Vogel. Hintergrund für die in Erwägung gezogenen juristischen Schritte des Kreises: Das Kreishaus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Baustelle. Durch den Abriss der Hochstraße Nord und den Bau der sie ebenerdig ersetzenden Kohl-Allee befürchtet der Kreis Beeinträchtigungen für Mitarbeiter und das Gebäude.

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