Ludwigshafen Jetzt darf Kupijai auch vorne ran

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HOCHDORF-ASSENHEIM. Die Bilanz mit zuletzt zwei Siegen im neuen Jahr will Handball-Drittligist TV Hochdorf auch heute gegen den TSV Rödelsee (19 Uhr, TVH-Sportzentrum) fortsetzen. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jan Claussen (Bandscheibenvorfall) und Dominik Claus (Nasenbeinbruch), scheint Jonas Kupijai nach seiner langen Verletzungspause wieder im Vollbesitz seiner Kräfte.

Acht Wochen wurde Kupijai schmerzlich vermisst. Jetzt ist er wieder zurück. Nachdem er noch vor zwei Wochen beim Heimspiel gegen TSB Heilbronn-Horkheim nur in der Abwehr zum Einsatz kam, bekam er vor Wochenfrist das Okay für einen Einsatz in der Offensive. Der 25 Jahre alte Wirtschaftsinformatik-Student schlug in Kornwestheim „wie eine Bombe“ ein. Zehn Tore warf der Rechtshänder und holte sich auch das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Ein Muskelfaserriss im Bauchmuskel hatten ihn zuletzt daran gehindert. „Ich war selbst überrascht, dass es auf Anhieb so gut lief“, meinte Kupijai und dankte Physiotherapeutin Jenny Hillebrand, die ihn fast täglich behandelte. „Ich habe vollstes Vertrauen in unsere Physio-Abteilung. Ich habe erst mit dem Werfen wieder begonnen, als ich von dort ein Okay bekam“, erzählte Kupijai. Der gebürtige Frankfurter, der sich in Hochdorf sehr wohl fühlt und noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 besitzt, will auch gegen den TSV Rödelsee die Mannschaft auf Siegkurs bringen. Dass Jan Claussen und Dominik Claus neben Christopher Klee im Rückraum fehlen, darüber macht er sich keine Gedanken mehr. „Jeder von uns muss das Maximale aus sich herausholen, dann können wir auch erfolgreich bestehen“, sagt Kupijai. Gegen Horkheim und in Kornwestheim hat das die Mannschaft bewiesen. „Wir stehen alle in der Verantwortung“, sagt Kupijai, der Respekt, vor dem Slowenen Bostjan Hribar beim TSV Rödelsee zeigt. Der 15-malige slowenische Nationalspieler ist die erste Option im Angriff des Teams von Trainer Dusan Suchy und führt derzeit die Torjägerliste der Dritten Liga Süd mit 163 Treffern an. Obwohl der 37-Jährige jeder Abwehr der Liga Probleme bereitet, gibt sich Hochdorfs Kapitän und Abwehrchef Steffen Bühler selbstsicher: „Wenn wir eine stabile Deckung hinten reinstellen, kann kommen, wer will“. (wij)

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