Ludwigshafen Inner Wheel: Frauenclub bereitet große Konferenz vor

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Ludwigshafen ist am 23. und 24. Juni Treffpunkt für 200 Freundinnen. Bei der Distriktkonferenz des internationalen Frauenclubs Inner Wheel treffen sich die Vertreterinnen von 43 Ortsclubs zwischen der Loreley und Konstanz, Saarbrücken und Ulm im Gesellschaftshaus der BASF.

„Die Leistungen der Hilfsorganisationen werden oft vergessen“, bedauert Anette Haas, aktuelle Präsidentin des Districts 86, der sich in zwei Wochen in Ludwigshafen trifft. Sie wird auf der Konferenz ihr Amt nach einem Jahr zur Verfügung stellen – so wie es die internationale Satzung vorsieht. Nachfolgerin Jutta Nerlich steht bereits fest. „Für uns ist es eine große Ehre, dass wir diese Konferenz ausrichten dürfen“, freut sich Friederike Schmidt, Vorsitzende des Ludwigshafener Clubs. Die Ludwigshafener Freundinnen sind nach 2003 bereits zum zweiten Mal Organisatorinnen der Veranstaltung. Damals wie heute dabei ist Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU). „Damals hat sie einen Festvortrag gehalten, in diesem Jahr spricht sie ein Grußwort“, so Schmidt. Weitere Grußworte kommen von BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz und dem Gouvernor von Rotary Deutschland, Dirk Jessinghaus. „Inner Wheel hat seine Wurzeln im Rotary-Club“, erklärte Anette Haas. Im Ersten Weltkrieg hatten die Frauen der Rotarier deren wohltätige Aktivitäten weitergeführt und hätten, nach deren Rückkehr aus dem Krieg, wieder ins zweite Glied zurücktreten sollen, weil ihnen der Zugang zum Club verwehrt war. „Deshalb wurde 1924 Inner Wheel gegründet“, so Haas. Seit 2012 ist der Club auch für Nicht-Rotarier geöffnet. Die Clubs haben sich der direkten und unbürokratischen Hilfe verschrieben. „Wir haben beispielsweise in den letzten Jahren mit rund 400.000 Euro den ,Blauen Bus’, ein mobiles Jugendzentrum im Oderbruch unterstützt“, so Haas. In Ludwigshafen unterstützen die Frauen regelmäßig das Projekt „Street Docs“, bei dem Mediziner ehrenamtlich Obdachlose versorgen. „Und wir unterstützen das Projekt Freezone für obdachlose Jugendliche – ausnahmsweise in Mannheim, weil es in Ludwigshafen leider nicht zustande gekommen ist“, zählte Schmidt auf.

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