Ludwigshafen Im Tabellenkeller

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«MAXDORF.» Fußball-Bezirksligist ASV Maxdorf kommt einfach nicht auf die Beine. Nach der 1:4-Niederlage im Derby gegen die FG 08 Mutterstadt steckt das Team im Tabellenkeller fest. Jetzt folgt eine englische Woche, die am Sonntag, 14.45 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer TSV Billigheim-Ingenheim beginnt.

„Gegen Mutterstadt haben wir anfangs gut gespielt, dann aber binnen weniger Minuten drei Gegentore bekommen“, sagt Spielertrainer Thomas Gomola, der gemeinsam mit Stephan Mehlem den ASV coacht. Wie in der vergangenen Runde kämpfen die Maxdorfer auch in dieser Serie wieder gegen den Abstieg. Damals hatte der ASV nach 13 Partien 16 Punkte auf dem Konto, jetzt sind es nur neun. „Die Situation ist nicht neu für uns, deshalb bleiben wir auch ruhig“, sagt Gomola. Er trauert den Punktverlusten gegen die direkten Konkurrenten nach. Vor allem die Niederlagen gegen Deidesheim (2:4) und in Knittelsheim (1:4) schmerzen. Von den sechs Partien gegen die Teams ab Platz elf wurde nur eine gewonnen. Gomola hat in erster Linie zwei Baustellen ausgemacht: „Wir sind im und um den gegnerischen Strafraum nicht zwingend genug und schießen zu wenig Tore.“ 17 sind es bisher, was nur von Rheinzabern unterboten wird. Und lässt man den 6:1-Erfolg gegen diese Mannschaft außer Acht, dann schießt der ASV nicht mal einen Treffer pro Partie. Da wird es fast unmöglich, in der Liga zu bleiben. Hinzu kommt die zweite Baustelle der Maxdorfer: die vielen Verletzten. Sechs Mann mit Stammspielerpotenzial fehlten gegen Mutterstadt. „Stephan und ich, wir hinterfragen schon unser Training. Aber das möchte ich als ausgewogen bezeichnen. Die vielen Muskelverletzungen sind uns ein Rätsel“, meint Gomola. Der 34 Jahre alte Innenverteidiger lief nach langer Pause wegen einer Blessur am Fuß sogar selbst wieder auf. Die jetzt folgende englische Woche hat es in sich. Nach dem Duell gegen den Spitzenreiter folgt die Nachholpartie gegen die TSG Jockgrim und dann das Auswärtsspiel beim ESV Ludwigshafen. Ob die Maxdorfer da in den von den Trainern erhofften Lauf kommen, ist fraglich. „Bei Tobias Hoffmann und Kai Reinholz könnte es reichen“, spekuliert Gomola auf die Rückkehrer zweier Routiniers. Hoffnungsträger Daniel Brenner, der jahrelang Verbandsliga spielte, wird erst im neuen Jahr spielen können.

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