Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HSG-Torwart Peribonio im Derby besonders gefordert

Roko Peribonio hofft gegen Haßloch auf viele Jubelmomente.
Roko Peribonio hofft gegen Haßloch auf viele Jubelmomente.

Es ist das Spiel, auf das sich ganz Hochdorf freut. Am Samstag empfängt die HSG Friesenheim-Hochdorf die TSG Haßloch zum Derby in der Dritten Handballliga. Spielbeginn im TVH-Sportzentrum ist um 19 Uhr.

„Wir Torleute haben hier seit drei Jahren Druck, weil wir wissen, dass wir unsere Leistung bringen müssen, um in dieser Liga eine Chance zu haben“, sagt Roko Peribonio. Der 30-Jährige freut sich auf die Aufgabe gegen den Lokalrivalen. „Da kann ich mich richtig pushen.“ Allerdings wird die Last der Verantwortung wohl allein auf seinen Schultern liegen, denn Kollege Mika Schwenken hat sich beim letzten Auftritt der HSG in Gelnhausen verletzt, wird wohl am Wochenende nicht zur Verfügung stehen.

Überhaupt ist das Spiel in Gelnhausen ein gutes Stichwort aus Sicht von Peribonio. Allerdings als Negativbeispiel. „Dort haben wir nicht von Anfang an funktioniert“, bemängelte er die Konzentration bei den Kollegen, hat aber zumindest ein kleines bisschen Verständnis, denn die Aufstellung war der HSG war verletzungsbedingt ungewohnt, waren auch keine Verstärkungen aus dem Kader der Eulen mit dabei. Das gilt wohl auch für den Samstag. „Ob wir von dort Spieler bekommen, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.“ Immerhin kommt eventuell aus den eigenen Reihen Verstärkung, könnte Yannik Polifka nach überstandener Verletzung wieder mit dabei sein.

Haßloch kommt als Favorit

Eins steht für den Torhüter aber auf alle Fälle fest: „Gerade zuhause müssen wir die Punkte für den Klassenerhalt holen.“ Selbstverständlich auch gegen die TSG, die nach ihren drei Siegen zum Auftakt als klarer Favorit ins TVH-Sportzentrum kommt – „auch wenn sie vielleicht das etwas leichtere Auftaktprogramm hatten“, stichelt er in Richtung Konkurrenz. Peribonio rechnet mit einem hart umkämpften Spiel, das vor allem in der Abwehr entschieden wird. „Es werden wenig Tore fallen und wir müssen das Torhüterduell gewinnen“, so die Forderung an die Mannschaft, wie auch an sich selbst. Dabei fange die Verteidigung schon am gegnerischen Kreis an. „In Gelnhausen haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, die dann zu Gegenstößen geführt haben.“ Auch dass will die HSG im Lokalderby unbedingt verhindern. „Dann wird das ein enges Spiel und mit Hilfe unserer Zuschauer können wir die Punkte hierbehalten“, hofft der bundesligaerfahrene Schlussmann.

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