Ludwigshafen Hoffnung wieder da

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MUTTERSTADT. Der abstiegsgefährdete Fußball-Bezirksligist FG 08 Mutterstadt ist in der Rückrunde nicht wiederzuerkennen. Von einem Abstiegsplatz hat sich das Team längst gelöst und darf wieder auf den Ligaverbleib hoffen. Morgen, 15.30 Uhr, spielt die FG beim Tabellensechsten RW Seebach.

Es gibt Spiele, die entscheiden, wie eine Saison endet. Ob am Ende der Abstieg steht oder der Ligaverbleib. Ein solches Spiel haben die Mutterstadter am vergangenen Sonntag gegen den Mitkonkurrenten TuS Schaidt 1:0 gewonnen. Ein Meilenstein für die FG. „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und 1:0 geführt. Dann aber sind die Südpfälzer immer stärker geworden, haben mehrfach das Aluminium getroffen oder sind an unserem guten Torhüter Frederik Tilger-Kuhn gescheitert“, blickt Trainer Erdem Kar zurück. In dieser Phase stand den Mutterstadtern das Glück zur Seite, das ihnen in der Vorrunde oft gefehlt hat. Oder auch eine Woche zuvor, als ein Elfmeter in letzter Sekunde den Sieg in Maxdorf gekostet hat. Kar weiß aber, dass sein Team noch längst nicht gerettet ist. „Deshalb müssen wir in Seebach punkten“, fordert der Coach. Auf dem kleinen, engen Platz der Rot-Weißen erwägt der Übungsleiter einen Systemwechsel. „Vielleicht spielen wir im 4-1-4-1 oder 4-3-3“, überlegt Kar. Der junge Trainer kann auf die Formation der vergangenen Wochen zurückgreifen. Nur Jan Schneider, der an der Schulter operiert wurde, und Shane Kirdorf (Knöchelverletzung) fehlen. Viel entscheidender als die taktische Ausrichtung oder die Aufstellung seien aber andere Dinge. Etwa ein frühes Tor zu erzielen oder mit dem Willen und der Leidenschaft zu spielen, die die Mutterstadter bei der Partie in Maxdorf ausgezeichnet haben. „Wir müssen bestrebt sein, Seebach die Lust am Fußball zu nehmen“, erklärt der Trainer. Ein kleines Plus: Die Gastgeber müssen wohl auf Torjäger Pascal Beyer, Spielmacher Bastian Keßler und Abwehrchef Matthias Loh verzichten. „Viele haben uns schon abgeschrieben, doch jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition“, freut sich Kar. Nach der Partie in Seebach hat die FG noch die Heimspiele gegen Phönix Schifferstadt und Iggelheim. Dazwischen geht es nach Steinfeld. Konkurrent Schaidt hat das etwas schwierige Restprogramm und vier Zähler Rückstand. „Es sieht im Moment gut aus“, konstatiert Trainer Kar. Im Winter sah es schlecht aus, und das Blatt hat sich gewendet. Das sollte Mutterstadt eine Warnung sein. (thl)

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