Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft: 480 neue Studenten begrüßt

Für rund 480 junge Menschen begann am Rosenmontag an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft ein neuer Lebensabschnitt.
Für rund 480 junge Menschen begann am Rosenmontag an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft ein neuer Lebensabschnitt.

Für 480 junge Menschen hat am Montag Gunther Piller, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft (HWG), zum Beginn des Sommersemesters begrüßt.

350 Bachelor- und 130 Master-Studenten starten ins Sommersemester. „Ich wünsche Ihnen, dass sie eine gute Verbindung zwischen Spaß und Erfolg finden“, erklärte der städtische Beigeordnete Alexander Thewalt (parteilos) zur Begrüßung der Erstsemester. Er trug dabei einen Karnevalsorden. „Immerhin ist hier die Fasnacht fast so ein großes Thema wie in Mainz oder Köln“, befand Thewalt. Darauf hob auch Hochschulpräsident Piller ab: „In Mainz wäre eine solche Begrüßung an diesem Tag wohl gar nicht möglich gewesen.“

In Ludwigshafen war die Aula der HWG in der Ernst-Boehe-Straße in Mundenheim auch am Rosenmontag prall gefüllt, die jungen Menschen freuten sich auf ihr Studentenleben. „Immerhin haben Sie sich für ein Studium entschieden, das ihnen Spaß macht – im Gegensatz zur Schule, in der Sie es auch mit weniger beliebten Fächern zu tun hatten“, sagte Piller.

An der HWG waren erneut Plätze in den Studienfächern Wirtschaftspsychologie, Marketing und Wirtschaftsinformatik sehr stark nachgefragt. „Wir haben ein paar Studienanfänger mehr als im Sommersemester im vergangenen Jahr“, berichtete Hochschulsprecherin Elena Wassmann. „Im Sommer sind es bei uns aber immer weniger Anfänger als im Wintersemester.“

Vorteil der geringen Größe

Piller hieß alle Aspiranten willkommen: „Mit rund 4200 Studierenden bilden wir hier eine überschaubare Gemeinschaft.“ Das biete viele Vorteile für die Studentenschaft, schließlich sei die geringe Größe eine der Stärken der HWG. Als praxisnahe Einrichtung pflege man zudem einen engen Kontakt zu den Unternehmen der Metropolregion. „Sie müssen für sich herausfinden, was Sie in ihrem Berufsleben machen wollen“, rief er den Neueinsteigern zu. Außerdem hofft der Hochschulpräsident auf eine aktive Studentenschaft: „Wir haben den Campus gerade erst neu bezogen, aber er ist noch lange nicht fertig.“ Noch immer hätten die Studenten die Möglichkeit der Gestaltung. „Vielleicht klappt es ja mit Palmen und einem Pool“, scherzte der Präsident.

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) gratulierte den jungen Menschen zu ihrer Entscheidung für Ludwigshafen: „Sie haben sich eine hervorragende Hochschule mit einem vielfältigen Angebot herausgesucht.“ Sie hoffe außerdem, dass zumindest ein Teil der Neustudenten auch nach dem abgeschlossenen Studium in der Stadt oder zumindest in der Metropolregion hängen bleibe. Ludwigshafen biete gute Möglichkeiten: „Wir erleben hier gerade eine Zeit des Umbruchs und bauen gemeinsam an unserer Zukunft.“ Seit Montag bauen rund 480 junge Menschen daran mit.

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