Ludwigshafen Handball: Zum fünften Mal in Folge im Final Four

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Dannstadt-Schauernheim. Die Damen der VTV Mundenheim haben zum fünften Mal in Folge die Chance, das Endspiel um den Handball-Pfalzpokal zu erreichen. Durch einen 34:20 (13:10)-Erfolg im Viertelfinale bei der SG Dannstadt/Schauernheim qualifizierte sich der Oberligist für das Final-Four-Turnier.

VTV-Trainer Thorsten Engert verfolgte die Partie entspannt von der Bank aus. Die grüne Time-Out-Karte des Übungsleiters lag während der Partie neben der Bank mit den Auswechselspielerinnen auf dem Boden – weit weg von Engert, der auf der anderen Seite ganz außen Platz genommen hatte. Es war nur eine kleine Randnotiz. Aber eine Randnotiz, die zeigte, dass die Gäste während der 60 Minuten einem ungefährdeten Erfolg entgegensteuerten, obwohl die SG zumindest 30 Minuten mithielt. Die Mundenheimerinnen waren – wie immer im Pokal – mit einer Mischung aus Spielerinnen der ersten und zweiten Mannschaft angetreten. „Die beiden Teams trainieren zwar zusammen, aber es ist natürlich normal, dass es da mal das eine oder andere Abstimmungsproblem auf dem Feld gibt“, sagte Engert. Diese waren nicht zu übersehen. Allerdings waren die Gastgeberinnen nicht clever genug, diese zu nutzen. SG-Trainer Peter Mangold hatte keine besonders großen Hoffnungen gehabt, dass sein Team, das in der Verbandsliga und damit zwei Klassen tiefer spielt, eine Pokal-Überraschung schaffen kann. „Natürlich ist immer alles möglich“, sagte der Übungsleiter: „Aber bei uns hätte schon alles passen müssen.“ Es passte aber nicht alles. Die dezimierten Gastgeberinnen hatten anfangs mit drei Pfostenwürfen Pech, sodass Mundenheim früh führte (6:1/11.). Bis zur Halbzeit gestaltete die SG die Partie noch offen, lag phasenweise nur mit zwei Treffern in Rückstand (8:10/26.). Nach der Pause, und vor allem in der Schlussphase, wurden die Gastgeberinnen dann förmlich überrollt. „Da hatten wir dann auch konditionelle Probleme“, sagt Mangold: „Und wenn zwei, drei Spielerinnen den Kopf senken, dann wird es schwierig.“ Die VTV könnten nun zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren den Pfalzpokal gewinnen – im vergangenen Jahr wurde das Endspiel nach einer schweren Verletzung von Sabine Winkelmann beim Stand von 10:16 gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam vorzeitig beendet. „Für uns ist alles drin“, sagt Engert. Möglich wäre ein Derby gegen den Ligarivalen TSG Friesenheim (31:18 gegen HSG Dudenhofen/Schifferstadt). So spielten Sie SG Dannstadt/Schauernheim: Schweitzer, Keck (31. – 46.), Möller (ab 46.) – Pfeiffer (1), Jasmin Beutelmann, Biedebach (9/3) – Werry (5), Kruse (1/1) – Silke Beutelmann (2) – Jung (1), Svenja Beutelmann (1), Schalk VTV Mundenheim: Meiszis, Schwenk (ab. 31.) – Geib (4), Foß (4), Magin (1) – Böhme (9/5), Bernatz (1) – Klein (3) – Götz (4), Bialojahn (1), Butz (3), Schmieder (4) Zeitstrafen: 1:0 – Siebenmeter: 5/4 – 5/5 – Beste Spielerinnen: Biedebach – Meiszis, Schwenk, Böhme, Götz – Zuschauer: 50 – Schiedsrichter: Kraft/Matheis (Ludwigshafen). (tnf)

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