Ludwigshafen Handball: Vom Beinahe-Absteiger zum Spitzenteam

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LUDWIGSHAFEN. So schnell ändern sich die Zeiten. Vorige Saison schrammten die Oberliga-Handballerinnen der TSG Friesenheim knapp am Abstieg vorbei. Weil nur ein Team abstieg, blieb Friesenheim in der vierthöchsten Spielklasse. Aktuell steht die personell kaum veränderte Mannschaft nach dem 28:24 (11:9)-Sieg gegen den TV Moselweiß mit 12:4 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz – zwei Punkte hinter dem Tabellenführer.

Björn Dinger war einfach nur erleichtert. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft gegen den TV Moselweiß gewonnen hatte, gefiel dem 41 Jahre alten Verwaltungsfachangestellten nicht. „Das ist mir schon ein Rätsel, warum die Mannschaft so unkonzentriert ins Spiel ging und oftmals zu fahrlässig agierte“, sagte Dinger. Letztendlich aber zählen nur die zwei Punkte. Mit dem neuerlichen Erfolg bleibt Friesenheim zu Hause ohne Punktverlust. Sechs Siege und zwei Niederlagen lautet die Zwischenbilanz. Dennoch läuft noch nicht alles rund. Die Konstanz fehlt. Das weiß der Friesenheimer Coach. Dinger kam im Sommer gemeinsam mit Carsten Mischler. Sie übernahmen das Amt von David Schmidt und Rudolf Hessler. Dinger war ehemaliger Verbandstrainer des Pfälzischen Handballverbandes. Dinger und Mischler brachten Ruhe und Kontinuität ins Team. Schnell war ihre Handschrift zu erkennen. Dinger und Mischler kamen auch nicht ganz unvorbereitet. Sie hatten sich schon vor ihrem Amtsantritt intensiv mit dem neuen Team beschäftigt, mit Spielerinnen gesprochen, Partien analysiert. Das Duo brachte wieder den Spaß ins Team. Der fehlte in der Vergangenheit. Dinger gilt als akribischer Arbeiter, der Handball bis ins Detail liebt. Er und Mischler suchen nach Lösungen für die Probleme. Viele haben sie schon gefunden. Die Mannschaft ist derzeit konditionell in einem guten Zustand, dazu kann sie ihre Klasse oft umsetzen. Dinger und Mischler studieren mehrere Abwehr- und Angriffsvarianten. Das spornt an. Viele Spielerinnen finden zu alter Form – unter anderem Anja Wendler, Martina Storzum und Johanna Ebel verlassen. Torfrau Carolin Aulenbach wird immer besser. Es passt derzeit bei den TSG-Damen. So spielten Sie TSG Friesenheim: Aulenbacher, Walther (ab 44.) - Ebel (7), Anja Wendler (6/1), Storzum (4) - Hauser, Gabriel (6) - Katzdobler - Jornet (1), Grün (1/1), Hessler, Hemmers (1), Reis (2). |wij

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